Funktionsweise
Datenerfassung/-übertragung
ProfiSignal ist in der Lage, via Analog-, ISDN- oder GSM-Modem auf Message-Geräte an entfernten Standorten zuzugreifen.
Entscheidet sich der Anwender für den Einsatz eines Analog- oder ISDN-Modems so wird in diesem Falle eine feste Wählverbindung zwischen PC (Leitstand) und dem Message-Gerät (Prozess) aufgebaut. Durch entsprechende Konfiguration der Modems und der Rufnummern können die Kommunikationspartner Daten übertragen. Voraussetzung ist, dass beide Partner über einen Telefonanschluß verfügen. Die Verbindung über Analog- / ISDN-Modem ermöglicht nur begrenzte Datenübertragungsraten bis max. 56-64 kbit/s.
Eine flexiblere Möglichkeit bietet eine GSM-Modemverbindung. Hierbei wird eine Verbindung über das Mobilfunknetz hergestellt. Diese Verbindung ist auf der Prozessseite drahtlos und erhöht die Flexibilität für den Anwender. Voraussetzung bildet lediglich eine SIM-Karte, die für einen Datenaustausch freigeschaltet ist. Bei dieser Verbindungsart kann das Message-Gerät auch SMS zur Alarmierung verschicken. Zudem erreicht eine GSM-Modemverbindung eine Datenübertragungsrate bis zu 14,4 kbit/s.
Sicheres Störmeldesystem
Beim Überschreiten von vorgegebenen Grenzen können durch die Message-Geräte jederzeit Alarme automatisch per SMS, Email oder Fax versendet werden. Der AlarmManager ermöglicht das Lösen einfacher und komplexer Alarmierungsaufgaben.
Auswertung/ Fehleranalyse
Die im Datenspeicher abgelegten Daten lassen sich zwecks Prüfung der Anlagenzustände und Fehleranalyse ereignisbezogen (automatischer Trigger) oder manuell durch den Anwender auslesen.
Mobiler Serviceeinsatz (Mobile Messwerterfassung)
Die Ferndatenübertragung bietet sich auch besonders für Service-Einsätze an. Hierbei wird das Message-Gerät mit dem entsprechenden Modem oder GPRS-Router in einem mobilen Service-Koffer als handliches Komplettsystem eingebaut. Ohne selbst vor Ort zu sein, gelingt es dem Techniker, Diagnosen zu erstellen und Prozessdaten auszuwerten.

