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Praxisbeispiel

Laborautomatisierung in der pharmazeutischen Forschung

Bei einem weltbekannten Pharmaunternehmen wurden 24 Labore für die chemische Entwicklung neu aufgebaut. In den mit modernster Technik ausgestatteten Laboratorien arbeiten Chemiker, Verfahrensingenieure und Analytiker unter idealen Arbeitsbedingungen an der schnellen Entwicklung sicherer, umweltschonender, zuverlässiger und wirtschaftlicher Verfahren für die Herstellung neuer Arzneiwirkstoffe in optimaler Qualität. Neben der umfassenden analytischen Charakterisierung und Qualitätskontrolle der neuen Substanzen bildet die Erarbeitung der Bedingungen, unter denen die Wirkstoffe im nahe gelegenen Technikum - einem der modernsten Pharma-Technika der Welt - hergestellt werden können, einen Schwerpunkt.

Labor Messwerterfassung
Integrierte Messwerterfassung in der Pharmaforschung

Vom Hersteller der Laborarbeitsplätze wurde bereits während der Planung eine Montageplatte für ein Message-Gerät außerhalb der eigentlichen Arbeitsfläche eingeplant. Das Message-Gerät wurde samt Spannungsversorgung in ein Gehäuse eingebaut und fest hinter den Blenden der Abzüge montiert. Die Laboranten schließen ihre Sensoren an einem Anschlusspanel an.

Die Messdatenerfassung eines Arbeitsplatzes bietet dem Anwender namurgerechte Ein- und Ausgänge am Anschlusspanel für:

12  Analog-Eingänge - 4-polige Lemo Apparatebuchsen
4  Analog-Ausgänge - 5-polige Lemo Apparatebuchsen
2  Digital-Eingänge - 2-polige Binder Apparatestecker
2  Digital-Ausgänge - 2-polige Binder Apparatebuchsen
1  RS232/485 Schnittstelle - 9-polige Buchse
1  TCP/IP Schnittstelle - 10 BaseT
1  Hilfsspannung 24 V DC - 4 mm Sicherheitslaborbuchsen

Die RS232 Schnittstelle am Message-Gerät ist frei programmierbar und zum Anschluss von seriellen Laborgeräten verfügbar. Realisiert wurden zum Beispiel die Anbindung von Laborwaagen (Mettler-Toledo, Sartorius), Kryostaten oder Regler. Der interne Datenloggerspeicher der Message-Geräte macht die Systeme unabhängig von PCs.