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Überwachen und Alarmieren

Delphin Technology: Grenzwertüberwachung leicht implementiert
Grenzwertüberwachung leicht implementiert

Ziele des Alarm-Management-Systems

Ziel der Installation eines Alarmsystems ist es, die Sicherheit der Anlage und des Personals zu verbessern. Neben der höheren Sicherheit, können die Betreiber aus der Auswertung von Alarm-Management-Systemen weiteren Nutzen ziehen, denn wenn Alarm-Management als kontinuierlicher Verbesserungsprozess verstanden wird, lassen sich damit die Verfügbarkeit der Anlage und die Qualität der Produkte, sowie das Produktionsvolumen steigern.

Alarmschauer verhindern

Bei plötzlich steigender Frequenz von Alarmen, spricht man von Alarmschauern. Diese entstehen durch den Versuch Anlagen auf dem neuesten Stand und die Effizienz hoch zu halten. Dabei sollen in allen Bereichen die Key Performance Indicatoren (KPI) messbar und nachvollziehbar dargestellt werden. Hierzu setzt man auf immer mehr Intelligenz im Feld, woraus eine Vielzahl an Alarmen, Meldungen und Diagnosen entstehen. Diese Alarmflut zu verhindern und größtmögliche Flexibilität zu bieten wird durch ein einfaches Regelwerk mit Prioritäten und Klassen von ProfiSignal gehandhabt.

Einfaches Regelwerk

Das ProfiSignal-Alarm-Management bietet übersichtlich zu konfigurierende Alarmregeln, welche mit Prioritäten versehen, verschiedenen Klassen zugewiesen werden können. Jeder Alarmregel kann eine Quittierungsnotwendigkeit hinzugefügt werden, womit der Alarm in der Alarmtabelle solange sichtbar bleibt bis dieser von einer befugten Person quittiert wird. Eine Alarmregel kann dabei eine Verknüpfung aus mehreren Ereignissen wie z.B. Grenzwertüberschreitungen bestehen. Meldungstexte werden schnell und einfach beim erstellen der Regeln im DataService eingerichtet.

Benachrichtigung und Aktionen

Dabei werden eingehende Alarme nicht nur in Tabellenform – verschiedenen Tabellen in diversen Visuschaubildern können unterschiedliche Alarmklassen zugewiesen werden – angezeigt. Alarme können beispielsweise als PopUp oder Signalleuchten in der Visualisierung erfolgen, jedoch ist natürlich auch eine Benachrichtigung per SMS, E-Mail oder Fax vorgesehen. Neben diesen Benachrichtigungen besteht natürlich auch die Möglichkeit direkt Aktoren anzusprechen, indem Digital- oder Analogausgänge automatisch geschaltet werden, um im einfachsten Fall z.B. Sirenen zu schalten oder auch Ventile zu öffnen oder zu schließen.

Statistische Auswertung

Zur Analyse der Alarmsituation und statistischen Auswertung der Alarmmeldungen steht dem Anwender das Alarm Trend-Diagramm zur Verfügung. Dieses Diagramm zeigt alle Messwerte und Meldungen um das Alarmereignis herum, so dass Vor- und Nachgeschichte zu einem Alarm direkt mittels eines einfachen Mausklicks angezeigt werden können. Welche Kanäle dabei in die Auswertung fließen konfigurieren Sie selbst.

Vorteile für den Anwender

  • Einfache und intuitive Konfiguration des Regelwerks
  • Strukturierung durch Klassen und Prioritäten
  • Diverse Filterfunktionen
  • Kontinuierliche Aufzeichnung der Alarme in einer Datenbank
  • Zugriff auf historische Daten per Mausklick


Aus der Praxis

In Kühlkammern zur Überwachung der Langzeitstabilität von pharmazeutischen Wirkstoffen arbeitet jeweils ein Message-System um die Temperaturverteilung (mit 12 Pt1000-Sensoren), sowie Luftfeuchte (1 Feuchtesensor mit mA-Ausgang) innerhalb der Kühlkammern zu überwachen.

Die Temperaturen werden jede für sich überwacht, und ein Mittelwert für die Kühlkammer ermittelt. Sollten mehr als zwei Sensoren eine Grenzwertverletzung feststellen (Temperaturüberschreitung von -8°C) wird eine Alarmmeldung generiert, welche an die zuständigen Techniker mittels SMS und E-Mail gesendet wird. Weiterhin werden die Alarme in Form einer visualisierten Alarmliste angezeigt und müssen je nach Alarmklasse quittiert und kommentiert werden.