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Praxisbeispiel

Qualitätssicherung in der Magnetherstellung

Die Herstellung von Permanentmagneten erfolgt in mehreren Prozessschritten: Pulveraufbereitung, Pressen, Sintern und Bearbeiten. Letzterer ist durch die Verwendung von Diamantwerkzeugen sehr aufwendig und teuer. Durch stringente Qualitätssicherung und Erhöhung der Fertigungsgenauigkeit können in diesem Zusammenhang entstehende Kosten mittels ProfiSignal jedoch maßgeblich reduziert werden.

Dazu erfolgt in einem früheren Prozessstadium - vor dem Sintern - die Aufzeichnung und Überwachung verschiedener Prozessparameter, wie Gewicht, Teilegröße und Presskraft, um eine spätere Nacharbeit gering zu halten.

Über die verfügbaren seriellen Schnittstellen RS232/485 und die ProfiBus DP-Slave Schnittstelle werden Daten von Waagen und der Maschinensteuerung/ SPS, sowie die physikalisch an den zahlreichen analogen und digitalen Ein-/Ausgängen anliegenden Signale auf die gleiche Datenbasis gebracht. Dabei garantieren die Message-Geräte die Echtzeiterfassung, Prozessüberwachung und automatische Steuerung des Produktionsprozesses.

Auch bei überaus schnellen Produktionsabläufen, wie der Magnetenherstellung, ist die genaue Erfassung, Analyse und Langzeitarchivierung der Messdaten völlig mühelos. Sekundenschnell können aktuelle und auch historische Messdaten abgerufen und visualisiert werden.

Der vormals durchschnittliche Teileschwund von 25% während des Sinterns konnte durch den Einsatz von ProfiSignal deutlich minimiert werden. Die Dokumentation erfolgt durch die automatische Erstellung von chargen- und schichtbezogenen Reports.

 

Eingabemaske Kopfdaten
Eingabemaske für Kopfdaten und Auswahl von Prozessparametern
Report
Automatische Erstellung eines chargen- oder schichtbezogenen Reports