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Lagerschwingung

Delphin Technology: Lagerschwingungen erfassen, analysieren und überwachen
Lagerschwingungen erfassen, analysieren und überwachen

Die Diagnose von Lagerschäden an Wälzlagern ist integraler Bestandteil bei der modernen Wartung und Instandhaltung. Condition Monotoring Systeme (CMS) werden zunehmend für die Maschinendiagnose an vielen Anlagen eingesetzt. Viele CMS Systeme beruhen auf der Lagerschwingungsmessung. Es wird zwischen dem diagnostisch, qualitativen Verfahren (Hüllkurvenspektrum) und dem quantitativen Verfahren (Schwinggeschwindigkeit) unterschieden. Die Message-Geräte von Delphin eignen sich für beide Verfahren.

Typischerweise werden unterschiedliche Bauformen von Beschleunigungssensoren eingesetzt. Diese zeichnen sich durch hohe Grenzfrequenzen und gute Auflösung aus. Aus den Zeitsignalen von Beschleunigungssensoren kann in einem TopMessage-Gerät direkt ein Hüllkurvenspektrum berechnet werden. Das Hüllkurvenspektrum liefert detaillierte Informationen zum Zustand eines Lagers. Es können zum Beispiel Aussagen über den Zustand von Innen– oder Aussenring, Käfig oder Kugeln gemacht werden. Mit der Software ProfiSignal und der Option Vibro können die Hüllkurvenspektren dargestellt und ausgewertet werden.

Der quantitative Ansatz integriert das Zeitsignal des Beschleunigungssensors zu der Schwinggeschwindigkeit. Die Integration von Beschleunigung zu Schwinggeschwindigkeit kann ein Message-Gerät direkt und Online durchführen. Die Schwinggeschwindigkeit wird dann meist als Summenpegel überwacht.

Vorteile für den Anwender

  • Auswertung von Schwinggeschwindigkeit Veff gemäß DIN ISO 10816
  • FFT-Analyse im Gerät/Frequenzband-Überwachung
  • Auswertung mittels Hüllkurvenspektrum für Lagerschäden
  • Überwachung von Schwingungspegeln
  • Prozessmessgrößen und Schwingungsmessgrößen in einem Gerät
  • Intelligenter Aufzeichnungs-Speicher im Gerät
  • Visualisierung und Analyse mittels Zeitsignal-, Trend, FFT-Spektrum-, FFT-Kaskaden-, Orbit-, Polar-Diagramm


Aus der Praxis

An Schiffsantrieben ist eine vorbeugende Instandhaltung und Maschinendiagnose besonders wichtig. Einmal auf See ist die nächste „Reparaturwerkstatt“ nur sehr mühevoll zu erreichen. Die Lager von Schiffsantrieben sind meistens unter Wasser und damit für diagnostische Sensorik nur schwer zu erreichen. Aus diesem Grund werden an mehreren Stellen über Wasser Beschleunigungssignale erfasst und zusammen mit wichtigen Prozessmessgrößen korreliert. Im Resultat können anbahnende Schäden schon zu einem frühen Zeitpunkt prognostiziert werden.