
Die Leuchtenprüfgerätesoftware gliedert sich in verschiedene
Programmteile. Die Programmteile bilden den kompletten Ablauf
der Wärmeprüfung und elektrischen Prüfung nach EN 60598 ab.
Der Konfigurator bildet den Grundstein der LPG-Software. Mittels
des Konfigurators werden die Prüfart, der Prüfverlauf und die
Rahmenparameter wie z.B. Vorschaltgerätetyp, Temperaturmess-
stellen, Prüfer festgelegt.
Diese Daten werden dann in Containerdateien (*.lpk) gespeichert
und können durch die eigentliche Leuchtenprüfgerätesoftware
gestartet werden.
Auf Basis der vom Konfigurator erstellten Containerdatei erfolgt die
Messkreis- und Messstellenzuweisung mit dem Programmteil
„Leuchtenprüfgerät“. Nach erfolgter Zuweisung wird hier die
automatische Prüfung nach EN 60598 gestartet. Für jeden Messkreis
wird ein separates Fenster geöffnet, wo in einem Log-Modus die
durchgeführten Prüfschritte angezeigt werden. Ebenso werden aktuelle
Temperaturen und deren momentaner Beharrungszustand mitgeteilt.
Jederzeit können durch manuelle Bedienung die elektrischen Werte
gemessen und angezeigt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit
sich den aktuellen Temperaturverlauf seit Beginn der Messung
anzuzeigen.
Der Reportgenerator, welcher auch auf anderen Arbeitsplatz-PCs
installiert sein kann, ermöglicht die Erstellung von standardisierten,
mit Prüfgesellschaften abgestimmten Prüfprotokollen zu der jeweiligen
Prüfung. Dabei wird eine Normierung der Umgebungstemperatur
vorgenommen und alle Messwerte auf 25° Raumtemperatur umgerechnet.
Die Ausgabe erfolgt dann auf dem Bildschirm, Drucker oder in ein
PDF-Dokument und ist in Englisch, Französisch und Deutsch möglich.
Neben den prüfstellenrelevanten Daten besteht die Möglichkeit ein
Industrieprotokoll mit weiterführenden Informationen anzuzeigen
und auszudrucken.
Auf dem Prüfstellenrechner selbst ist eine SQL-Datenbank im
Hintergrund hinterlegt, in welcher eine Vielzahl von Parametern
hinterlegt werden können. Der mitgelieferte DB-Editor ermöglicht die
Eingabe von Temperaturmessstellen und deren Definition als
Beharrungselement, genauso wie verwendetes Zubehör z.B. EVG-Gerätetyp,
Leuchtmittelbezeichnungen und deren technischen Nenndaten, sowie
Prüfer sowie Kundendaten, etc.
Auf diese Datenbank kann selbstverständlich auch von allen anderen
Arbeitsplätzen von berechtigten Personen zugegriffen werden.
Die Erfolgsstory der automatischen Leuchtenprüfung nach EN 60598
ist lang. Schon zu Dos- und Windows 3.x-Zeiten wurden Leuchten mit
Delphin Systemen geprüft. Um alte Messreihen öffnen und auf alte
Protokolle zugreifen zu können, sowie ähnliche Messungen nicht
komplett neu konfigurieren zu müssen, ist bei der Software ein Konverter
enthalten, der es ermöglicht