
Neben den analogen- und digitalen Ein- und Ausgängen sowie den
internen Datenspeicher verfügt das UPG über vielseitige, interne
Rechenkanäle, Überwachungs- und Logikfunktionen, die als
“virtuelle Kanäle” im Gerät eingerichtet werden können. Die
Online-Messdaten werden mit den virtuellen Kanälen verrechnet
und dann zur Visualisierung, Speicherung oder Steuerung genutzt.
Sehr einfach und intuitiv können so ganze Programmabläufe mit
den Regel- und Steuerungsfunktionim Gerät konfiguriert werden.
Diese laufen dann autark ohne PC-Unterstützung ähnlich einer SPS
ab. Allerdings haben die virtuellen Kanäle gegenüber einer SPS den
wesentlichen Vorteil, dass Änderungen (z.B. Anpassen eines
Grenzwertes) auch während des Betriebes ohne Beeinträchtigung
anderer Funktionen durchgeführt werden können. Dies ist gerade
im Laborbetrieb ein deutlicher Vorteil.
Grenzwerte (Limits) für Alarmausgabe und Ereignissteuerung.
Komfortable Funktionen zur Bestimmung von Beharrungszuständen.
Integrierte Drahtbruchüberwachung und Watchdog-Funktionen.
Mathematische Verknüpfung von Kanälen. Differenzmessungen,
Quotienten, Wirkungsgrade, Leistungen etc. Speicherung und Auswertung
des Rechenkanals wie ein Hardwarekanal. Mittelwertkanäle, statistische
Funktionen Berechnung von Mittelwerten und statistischen Funktionen.
Mehrere Regler gleichzeitig. Automatische und Echtzeit Einstellung
der Regelparameter.
Integration und Differentiation von Messwerten (z.B. Durchfluss zu
Volumen). Beinhaltet auch die Funktion: Betriebsstundenzähler,
Flankenzähler und Summierer.
Gezielte Erzeugung von Flanken und Impulsen bei digitalen Ausgängen.
Einfach zu bedienendes Werkzeug für die Steuerung externer Einrichtungen.
per Email oder SMS Autarke Versendung von Störmeldetexten als E-Mail
und/oder SMS. Voraussetzung: Betrieb im Netzwerk oder über GSM-Modem.
Serielle Schnittstellen zum Anschluss von Waagen, Großanzeigen,
Leistungsmessgeräten etc. über RS232/422/485, Protokollgenerator für
ASCII-Protokolle, Modbus RTU und ModBus TCP. Viele Protokolle diverser
Geräte verfügbar.
Erzeugung von Sollwertkurven für interne/externe Nutzung. Steuerung
externer Geräte (z. B. Regler). Ablaufsteuerungen und Schaltwerke.
Beobachtung der Vorgänge am PC.
Fest eingebaute Sensor-Linearisierungen und benutzerdefinierte
Sensor-Kennlinien (bis zu 7.500 Wertepaare).