Datenlogger

Was ist ein Datenlogger?

Datenlogger sind elektronische Geräte, die über eine integrierte, prozessorgesteuerte Speichereinheit, eine oder mehrere Schnittstellen sowie mindestens einen Kanal für den Anschluss einer Datenquelle verfügen. Mit diesen Eigenschaften unterscheiden sie sich von einfachen Messgeräten. Datenlogger zeichnen über einen vordefinierten Zeitraum Daten auf und speichern sie für eine spätere Verwendung ab. Eingesetzt werden Datenlogger zum Erfassen von physikalischen Messdaten (Temperatur, Beschleunigung, Drücke, etc.) oder digitalen Informationen.

Historische Entwicklung der Datenlogger

Auch wenn moderne, leistungsstarke Datenlogger etwas anderes vermuten lassen: Die Entwicklungsgeschichte der elektronischen Geräte reicht bis in das frühe 20. Jahrhundert zurück! Denn bereits um das Jahr 1900 herum wurden analoge Registriergeräte wie Datenschreiber eingesetzt, um unterschiedliche Messgrößen zuverlässig und mit minimiertem Zeitaufwand zu erfassen. Vor allem in der Industrie und in der Forschung.

 

Erst nach dem zweiten Weltkrieg nahm die Entwicklung der Datenlogger Fahrt auf. Durch die Erfindung von Transistoren und deren Weiterentwicklung bis in die frühen 1960er Jahre hinein wurde die bisher rein mechanische Datenaufzeichnung „elektrifiziert“. Im Verlauf der 1960er Jahre wurde es möglich, immer mehr Transistoren auf immer kleinerer Fläche zu montieren. Transistoren können, dank ihrer Eigenschaft als schnell reagierende Schalter, als Ursprung der digitalen Technik angesehen werden. Folglich dauerte es nicht mehr lang – nämlich genau bis zum Jahre 1965 - bis die ersten Datenlogger entwickelt wurden, die analoge Signale digitalisieren und auf einem Medium, dem damals üblichen Magnetband, abspeichern konnten.

 

Anders als die Datenlogger hatte das Magnetband keine Zukunft. Mit der Kompaktkassette wurden die sperrigen, ortsgebundenen und raumgreifenden Magnetbänder noch in den späten 1960er Jahren abgelöst. Kompaktkassetten als Speichermedium für Datenlogger sind ab 1966 belegt. Die Kompaktkassette blieb mehr als ein Jahrzehnt der Standard in Sachen Speichermedium für Datenlogger – bis zum Aufkommen der „Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory“-Technologie, kurz EEPROM. Die Erfindung des EEPROM stellt einen technologischen Sprung für die Datenlogger dar. Waren diese bisher auf eine dauerhafte Stromversorgung angewiesen und dadurch wenig mobil, konnten Datenlogger mit EEPROM als Speichermedium auch ohne dauerhafte Versorgungsspannung eingesetzt werden. In den 1980er Jahren schließlich kam eine weitere Neuerung auf, die auch heute noch in Datenloggern als Speichermedium eingesetzt wird: Flash-EEPROM. Flash-EEPROM, allgemein auch als Flash-Speicher bekannt, speichern Informationen persistent, also nichtflüchtig, auf kleinem Raum und kommen ohne dauerhafte Versorgungsspannung aus.

 

Mit Einführung der ersten Heimcomputer in der 80er Jahren wie dem Macintosh 128k oder dem Commodore 64 (C64) änderte sich auch der Bereich der Messtechnik nachhaltig. Durch die leichter verfügbaren Prozessoren und Programmiermöglichkeiten ließen sich fortan nicht nur Messgeräte bzw. Datenlogger bauen, die einfach nur Daten speicherten. Es war ab diesem Zeitpunkt möglich, komplexere Daten zu erfassen und gleichzeitig auch im Gerät vorzuverarbeiten.

 

Delphin Technology war eins der ersten Unternehmen welches durch den Einsatz des MCS6502 Prozessors (Basis des C64) erfolgreich erste Datenlogger baute.

 

Mit dem Wandel der Prozessoren als Herz von Datenloggern bzw. Datenschreibern, Messgeräten und Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) begann ein neues Zeitalter in der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik.

 

Heute kommt kein Datenlogger und auch keine SPS ohne Prozessoren aus. Der Unterschied zwischen Datenloggern und einer SPS sind teilweise fließend. Steuer- als auch Regelungsaufgaben können heute auch von leistungsstarken Datenloggern übernommen werden. Eingesetzt werden z. B. leistungsstarke Datenlogger als Kleinsteuerung. Ein Beispiel ist hier der Expert Logger von Delphin, wenn es um hochgenaue Messungen geht, bei denen auch gleichzeitig Steuer- und Regelungsaufgaben erfüllt werden müssen.

 

Sollen große Anlagen mit vielen Sensoren und Aktoren überwacht und gemonitored werden, kommen Geräte wie das ProfiMessage D zum Einsatz. Das ProfiMessage D ist eine modular erweiterbares System ähnlich einer SPS, aber zusätzlich mit extrem leistungsstarken Messfunktionen.

 

Mit der fortschreitenden Automatisierung in den 1990ern und der immer besseren Verfügbarkeit von großen Speichermengen sowie Prozessorkapazitäten können Datenlogger heute nicht mehr als alleinige Lösung für Mess- und Steuerungsaufgaben gesehen werden. Viel mehr rückt der Fokus immer mehr auf das Zusammenspiel von Messdatenerfassung im Zusammenhang mit leistungsstarker DAQ Messtechnik-Software.

 

Vernetzte Datenlogger können heute einfach ein Anlagen- oder Welt- überspannendes Datennetz aufbauen, das mit entsprechender Software ein Condition Monitoring ermöglicht. Eine Software, die dies ermöglicht, ist das Delphin Data Center im Zusammenspiel mit der Messtechniksoftware ProfiSignal 20.

Wie funktioniert ein Datenlogger?

Die Funktionsweise eines Datenloggers ist immer abhängig von seinem Einsatzzweck und der damit verbundenen Art der Datenaufnahme. Grundsätzlich wird bei der Aufzeichnung der Daten unterschieden zwischen:
 

  • Digitalen Quellen
  • Analogen Quellen

Datenlogger, die digitale Informationen aufzeichnen sollen, sind über eine Schnittstelle direkt mit der Recheneinheit, die die Daten generiert, verbunden. Die Datenaufnahme und -ablage auf dem Speichermedium wird softwarebasiert geregelt.

 

Datenlogger, die analoge Informationen sammeln und speichern sollen, beispielsweise Temperaturen, Feuchtigkeit oder Maschinenparameter, sind über die Eingänge (0-20 mA, 4-20 mA, 0-10 V, …) mit zusätzlichen Sensoren verbunden. Diese Sensoren erfassen die physikalischen, analogen, binären Informationen und leiten sie über die Schnittstelle an den Datenlogger weiter. Hier werden die Daten zuerst digitalisiert, dann verarbeitet und abspeichert.

IoT Datenlogger für den Einsatz in der Industrie 4.0

Die vierte industrielle Revolution, kurz Industrie 4.0, ist in vollem Gange. Die Vernetzung und Kommunikation von Maschinen, Anlagen und Geräten über das Internet steht im Fokus der Industrie 4.0. Entsprechend vielseitig gestalten sich die Anforderungen an moderne Datenlogger. Als Teil des IoT (Internet of Things) sollen die Datenlogger zum einen flexibel an die jeweiligen Anwendungsbereiche anpassbar sein, zum anderen müssen die Geräte vernetzbar sein – und über Kommunikationsmöglichkeiten mit anderen IoT Geräten sowie dem Endanwender verfügen. Mit dem Expert Logger in Kombination mit der Software ProfiSignal 20 bietet Delphin die Antwort auf die Anforderungen vernetzter, digitaler Industrieumgebungen.

 

Mit dem Delphin Expert Logger oder Loggito stehen Datenlogger-Systeme zur Verfügung, die

 

  • zugriff auf die Messwerte über mobile Endgeräte ermöglichen.
  • 16 bis 46 analoge Eingänge zur autarken Datenerfassung beliebiger Sensoren bieten.
  • kontinuierlich mit der Cloud des Unternehmens kommunizieren können.
  • und zusätzlich über einen internen Datenspeicher verfügen, der Datenverlusten entgegenwirkt, wenn die Verbindung in die Cloud unterbrochen ist.
  • durch Digitale- und analoge Ausgänge als Kleinsteuerung dienen oder eine SPS ersetzen.

 

Was die modernen IoT Datenlogger von Delphin Technology im Detail leisten, erfahren Sie in diesem Beitrag .

Der Datenlogger als EDGE Device

Im Internet der Dinge übernehmen Edge Devices den Transport von Datenpaketen zwischen verschiedenen Netzstrukturen. Mittels Prozessoren verarbeiten Edge Devices Sensordaten unmittelbar an der Applikation am Netzrand und machen so die Verarbeitung und Steuerung der anfallenden, enormen Datenmengen effizienter. In der Industrie 4.0 übernehmen Edge Devices Aufgaben in den Bereichen Verbindung und Gateway. Konkret geht es hier um die Datenkonvertierung von den durch Feldbusse bereitgestellten Daten in einen IP-basierten Datenverkehr. Möchten Sie mehr zu den vielfältigen Möglichkeiten erfahren, die Delphin Technology Ihnen durch innovative Technik und leistungsstarke Software im Bereich der Edge-Devices bietet? Klicken Sie hier und tauchen Sie ein in die Welt von SCACH!

Wie gelangen Daten in den Datenlogger?

Die Datenaufnahme geschieht über die Schnittstelle(n) und kann auf zwei Wegen erfolgen:

 

  • Extern - der Datenlogger ist über die Schnittstelle mit externen Sensoren verbunden.
  • Intern - der Datenlogger bildet mit dem Sensor eine kompakte Einheit.

Welche Schnittstellen werden bei Datenloggern eingesetzt?

Die Art der Schnittstelle eines Datenloggers wird durch den Einsatzzweck bestimmt, wobei Datenlogger auch mehrere Schnittstellen bereitstellen können. In der Industrie und Fertigung sind serielle Schnittstellen wie RS-232 oder RS-485 gebräuchlich, genau wie USB-Anschlüsse, mobile Datennetze (UMTS, LTE, 4G, zukünftig auch 5G), W-Lan oder Industrial Ethernet. Durch die Vielfalt der Schnittstellen ahnt man bereits die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten für Datenlogger.

Über welche Standards für den Datenaustausch können Datenlogger kommunizieren?

Moderne Datenlogger sind entsprechend den Einsatzwecken mit unterschiedlichen industriellen Standards zum Datenaustausch ausgerüstet. Zu unterscheiden ist, dass es simple Datenlogger gibt, die lediglich für die Datenaufzeichnung eines ganz bestimmten Wertes ausgelegt sind und über wenig bis keine Kommunikationsschnittstellen verfügen. Moderne professionelle und hochgenaue Datenlogger verfügen ähnlich einer SPS über einen leistungsstarken Prozessor und können aktiv an der Kommunikation im Messnetz teilnehmen. Gängig sind unter anderem das gesicherte Kommunikationsprotokoll OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture), ProfiNet, CAN Bus oder Modbus.

Wie funktioniert die Stromversorgung bei Datenloggern?

Die Stromversorgung eines Datenloggers ist abhängig von seinem Einsatzzweck und der Leistungsaufnahme im Betrieb. Autarke Datenlogger für den mobilen Einsatz verwenden Batterien für die Stromversorgung, stationär betriebene Datenlogger werden mittels Kabel und Netzteil mit dem Stromnetz verbunden. Die benötigte Energieaufnahme kann bei Datenloggern aus verschiedenen Gründen extrem unterschiedlich ausfallen. Werden Datenlogger mit galvanische Trennung verwendet, so fällt der Stromverbrauch allein hierdurch deutlich höher aus. Auch die angeschlossenen Sensoren und die benötigte Abtastrate kann zu einem größeren Strombedarf führen.

Ein- und Ausgänge an Datenloggern

Ein- und Ausgänge an Datenloggern, auch als I/Os bezeichnet, dienen dem Erfassen der Messdaten (Eingänge) beziehungsweise dem Steuern von Anlagen oder Aktoren (Ausgänge).

Eingänge

Je nach benötigtem Einsatzzweck verfügen Datenlogger über einen oder mehrere Eingänge zum Anschluss von Sensoren. Der Loggito von Delphin Technology bietet beispielsweise bis zu acht multifunktionale Analog-Eingänge, an die sich parallel unterschiedliche Sensoren und Messgrößen anschließen lassen. Für umfangreichere Messaufgaben bietet der Delphin Expert Logger bis zu 46 Analog-Eingänge. Die Strommessbereiche der Geräte liegen bei 0 – 20 mA beziehungsweise 4 – 20 mA.

Ausgänge

Werden Datenlogger für die kontinuierliche Überwachung von Anlagen oder Maschinen eingesetzt, sollten die Geräte nicht nur Daten aufzeichnen und speichern – sondern auch aktiv Aktoren ansteuern können. Datenlogger, die über entsprechende Ausgänge verfügen, können so als Teil des Gesamtverbundes einer Anlage den Automatisierungsgrad deutlich erhöhen.

Die galvanische Trennung der Ein- und Ausgänge eines Datenloggers

Bei einer galvanischen Trennung werden zwei leitfähige Gegenstände voneinander entkoppelt oder die elektrische Leitung zwischen zwei Stromkreisen getrennt. Die galvanische Trennung ist auch bei Datenloggern in einigen Fällen notwendig:

 

  • Messstrecken mit Massebezug: Hier können auftretende Erdpotentialdifferenzen Verfälschungen verursachen. Durch sogenannte Erdstromschleifen kann es zu fehlerhaften Auswertungen des Signals kommen.
  • Verkettung von mehreren Messkreisen: Hier können Bezugspotentiale unerwünscht angehoben werden.
  • Anwendungen mit langen Leitungsstrecken oder in EMV-belasteten Umgebungen: Hier können induktive oder kapazitative Störungen im Messkreis auftreten

Die galvanische Trennung der Ein- und Ausgänge sorgt für eine Trennung der elektrischen Potentiale und potentialfreie Stromkreise. Für eine sichere messtechnische Erfassung ist die galvanische Trennung notwendig. Mehr zum Thema der galvanischen Trennung erfahren Sie in diesem Beitrag.

Welche Unterschiede gibt es eigentlich bei Datenloggern?

Datenlogger sind in verschiedenen Bauformen verfügbar und sind je nach Anwendungszweck unterschiedlich konfiguriert. Die besonders kleinen, kompakten und günstigen Einweg-Datenlogger beispielsweise sind für den einmaligen Einsatz im Transportwesen optimiert, während die größeren, in der Anschaffung teureren Mehrkanal-Datenlogger unterschiedliche Werte messen und speichern können. Wieder andere Datenlogger verfügen über integrierte Sensoren oder sind wasserdicht (gekapselt) aufgebaut.

 

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal findet sich im Bereich des Speichers. Datenlogger, die autark eingesetzt werden (zur Transportüberwachung oder ähnlichem) sind in der Regel mit einem Modul für das Speichern der gewonnenen Daten versehen. Stationäre Datenlogger, die direkt mit einem Computer verbunden sind, benötigen diesen Speicher hingegen nicht - die Daten werden hier durch den Datenlogger generiert und umgehend an die verbundene Recheneinheit weitergeleitet.

Datenlogger als MSR-Geräte, SPS bzw. Kleinsteuerung

Einige Datenlogger können nicht nur Daten sammeln und speichern, sondern auch als MSR-Gerät / Steuerung eingesetzt werden. MSR (Mess- und Regeltechnik)-Geräte sind in der Lage, durch leistungsstarke integrierte Prozessoren und vielfältige Anschlussmöglichkeiten für Sensoren Daten aufzunehmen und diese für die Regelung von Anlagen oder Maschinen zu verwenden. Ein einfaches Anwendungsbeispiel bietet die Heizungstechnik: Erfasst hier ein Sensor das Über- oder Unterschreiten einer bestimmten Temperatur, wird die Heizungsanlage entsprechend automatisch hoch- oder runtergeregelt. In der Industrie werden Datenlogger mit SPS-Funktionen zur Erhöhung von Anlagenverfügbarkeiten, zur Senkung des Energieverbrauchs oder zur Erhöhung von Laufzeiten eingesetzt.

Welche Datenlogger gibt es und wofür werden sie eingesetzt?

Multifunktionale Datenlogger

Multifunktionale Datenlogger verfügen über mehrere Schnittstellen, so dass verteilte, unterschiedliche Messstellen überwacht werden können. Multifunktions-Datenlogger sind in der Lage, Daten über verschiedene Sensortypen aufzunehmen und eignen sich ideal für den kostengünstigen Aufbau dezentraler Messnetze.


Alle von Delphin Technology gebauten Datenlogger lassen sich als hochgenaue multifunktionale Datenlogger klassifizieren. Sie bieten in Abhängigkeit alle Funktionen der folgend aufgeführten Datenlogger. Zusätzlich zeichnen Sie sich als SPS-Ersatz aus.  

Datenlogger Temperatur

Datenlogger Temperatur werden vorrangig in der Industrie für die Überwachung von temperatursensiblen Umgebungen, beispielsweise in den Antriebsbereichen von Werkzeugmaschinen oder Anlagen eingesetzt.

Datenlogger Temperatur und Feuchtigkeit

Datenlogger für Temperatur und Feuchtigkeit protokollieren sowohl Temperatur- als auch Feuchtigkeitszustände und erweitern dadurch die möglichen Einsatzgebiete dieser Datenlogger nochmals deutlich.

GPS-Datenlogger

GPS-Datenlogger übermitteln über ein eigenes Modul dauerhaft den eigenen Standort und protokollieren dabei auftretende Ereignisse. Neben dem Nutzen der Standortbestimmung kann durch GPS auch der Zeitpunkt einer Datenerfassung auf die Millisekunde genau synchronisiert werden. Viele Datenlogger für allgemeine Messanwendungen können häufig zusätzlich mit einem GPS-Modul ausgestattet werden.

Datenlogger LTE, 4G, 5G, Mobilfunk

Diese Datenlogger nutzen die schnellen Datenstandards LTE, 4G oder 5G für die Übertragung der gesammelten Daten. Datenlogger LTE 4G 5G eignen sich für den standortunabhängigen Einsatz in der Logistik, der Industrie oder im Baugewerbe. Die autark einsetzbaren Datenlogger ermöglichen einen schnellen Datentransfer, so dass unter anderem die Beurteilung von Messstellen vom Schreibtisch via Fernwartung aus möglich wird.

Datenlogger für Schwingungen

Datenlogger für Schwingungen werden unter anderem für die Optimierung und Überwachung von Maschinen, Anlagen oder Fahrzeugen eingesetzt. Durch die Erfassung von Schwingung und Vibration werden Datengrundlagen für die Optimierung von Motoren, Lagern oder Antriebsspindeln erschaffen. Oft werden Datenlogger für Schwingungen im Condition Monitoring eingesetzt.

Datenlogger Fahrzeuge / Transportlogger

Datenlogger Fahrzeuge / Transportlogger ermöglichen die Erkennung und Protokollierung von Vibrations- oder Schockereignissen während des Transports von Gütern, Waren oder auch das Tracking von Fahrzeugen.

Datenlogger Photovoltaik

Datenlogger Photovoltaik werden für die Überwachung von Solaranlagen eingesetzt. Diese Datenlogger können Aussagen zur Solarstromproduktion, dem Zustand der Anlage oder dem Füllgrad einer Speicherbatterie liefern.

Datenlogger Impfstoff

Datenlogger Impfstoff sind in der Überwachung von Kühl- oder Gefrierschränken für die Aufbewahrung von Impfstoffen unverzichtbar.

Datenlogger Klimamapping

Datenlogger Klimamapping sind hochspezialisierte Geräte, die die Temperaturverteilung und Luftfeuchtigkeit innerhalb eines vordefinierten Bereiches protokollieren.

Hochtemperaturlogger

Hochtemperaturlogger können in Bereichen mit deutlich erhöhten Temperaturen eingesetzt werden. Je nach Ausstattung und Einsatzzweck können Hochtemperaturlogger bis zu Temperaturen über 400° C eingesetzt werden.

Schock Datenlogger

Schock Datenlogger zeichnen Erschütterungen auf. Eingesetzt werden Schock Datenlogger unter anderem auf Transportwegen, um starke Erschütterungen, denen Produkte während des Transportes ausgesetzt sind, nachzuweisen.

Druck Datenlogger

Druck Datenlogger dienen der Überwachung von Drücken, beispielsweise von Wasserdruck oder Druckluft. Eingesetzt werden Druck Datenlogger unter anderem für Dichtigkeitsprüfungen, zur Störungsanalyse in Rohrleitungen oder für die Funktionsüberwachung von Luftdrucksystemen.

Datenlogger Pharma

Datenlogger Pharma sind auf die hohen Anforderungen der pharmazeutischen Industrie optimiert. Datenlogger Pharma werden für das Prozessmonitoring oder die hochgenaue Überwachung von Fertigungsprozessen eingesetzt.

Datenlogger Beschleunigung

Datenlogger Beschleunigung dienen der Beurteilung von mechanisch-dynamischen Belastungen auf ein Objekt. Hierfür sind Datenlogger Beschleunigung mit Beschleunigungssensoren ausgestattet, die die aktuell auf die Sensoren einwirkende Beschleunigung bei Stößen oder Vibrationen erfassen.

CO2-Datenlogger

CO2-Datenlogger werden im Rahmen einer Luftqualitätsüberprüfung in Arbeits- oder Aufenthaltsräumen, in Büros oder Schulen verwendet. CO2-Datenlogger messen und speichern den Anteil von Kohlenstoffdioxid in der Umgebungsluft.

Einwegdatenlogger

Einwegdatenlogger sind kostengünstige Datenlogger, die für die einmalige Verwendung ausgelegt sind. Einwegdatenlogger werden unter anderem zur Überwachung von Gütern auf dem Transportweg oder während der Einlagerung eingesetzt.

Mehrkanal Datenlogger

Mit einem Mehrkanal Datenlogger lassen sich unterschiedliche Sensoren ansteuern und somit verschiedene Informationen mit einem Gerät messen und aufzeichnen.

Genauigkeit der Messung bei Datenloggern

Die Genauigkeit eines Datenloggers wird durch die Abweichung eines durch Messungen generierten Wertes vom tatsächlichen Wert der Messgröße definiert. Je geringer diese Abweichung ist, desto genauer misst ein Datenlogger. Die Geräte aus der Loggito-Serie von Delphin Technology bieten beispielsweise folgende Genauigkeiten:

 

  • Widerstandsmessung: 0,01% vom Messbereichsendwert bei 4-Leiter-Anschluss, 0,1% vom Messbereichsendwert bei 3-Leiter-Anschluss
  • RTDs: 0,1 K bei 4-Leiter-Anschluss, 1K bei 3-Leiter-Anschluss

Was bedeutet Geschwindigkeit oder Abtastrate bei einem Datenlogger?

Die Geschwindigkeit oder Abtastrate eines Datenloggers gibt an, in welchen Zeitintervallen eine Messung durchgeführt wird. Je höher die Abtastrate ist, desto feiner kann der Verlauf eines Ereignisses aufgelöst werden. Allerdings kann eine zu hohe Geschwindigkeit bei der Messung auch einen Nachteil sein, denn es kommt automatisch zu einem erhöhten Datenaufkommen, dies ist dann ein Nachteil, wenn der Datenlogger die Verarbeitung auf Dauer nicht schafft oder die im Messnetz angeschlossene DAQ Messdaten-Software für die Menge der Übertragenen Datenmengen nicht ausgelegt ist. Auch wird bei einer hohen Abtastrate der Stromverbrauch der Datenlogger erhöht, was insbesondere bei mobil eingesetzten Geräten mit Akku die Einsatzzeiten beschränken kann.


Datenlogger von Delphin verarbeiten, durch die verbauten schnellen Prozessoren, die erfassten Daten direkt im Gerät um ein zu hohen Datenaufkommen vermeiden zu können. Hier für kann die sogenannte adaptive Speicherung zum Einsatz kommen. Bei der adaptiven Speicherung werden nur Datenpunkte vollständig in den Speicher geschrieben die von den vorherigen Abweichen. Durch dieses verfahren werden die Messdaten ohne Verluste komprimiert und in kleiner Größe gespeichert.

Welche Sensoren gibt es für Datenlogger?

Unter einem Sensor versteht man ein technisches Bauteil, mittels dem sich physikalische oder chemische Eigenschaften oder die Beschaffenheit der Umgebung als Messgröße erfassen lassen. Ein Sensor erfasst die auftretenden Messgrößen durch biologische, chemische oder physikalische Prozesse und wandelt sie in elektrische Signale um. Die Anwendungsbereiche für Datenlogger sind überaus vielfältig, entsprechend umfangreich ist das Angebot an Sensoren. Weit verbreitete Sensoren für Datenlogger sind:

 

  • Temperatursensoren
  • Materialfeuchte-Elektroden
  • Klimasensoren für Temperatur und Feuchtigkeit
  • CO2-Sensoren
  • Einstichsensoren
  • Schock-Sensoren
  • Luftdruck-Sensoren
  • Beschleunigungs-Sensoren
  • Schwingungs-Sensoren

Die passende Software für die DAQ Messdatenerfassung und Speicherung

Mit moderner Messdatensoftware wie ProfiSignal 20 von Delphin Technology lassen sich durch Datenlogger erfasste Messwerte intuitiv und plattformunabhängig analysieren und visualisieren und so Prozesse ohne Aufwand monitoren und steuern.

 

Im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung der Industrie sind Softwarelösungen gefordert, die zusätzlich das Management der gewonnenen Daten von Maschinen, Anlagen oder Messständen zentralisieren. Insbesondere bei der dauerhaften Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) sind ganzheitliche Lösungen gefragt, die mit Schnittstellenvielfalt, anlagenübergreifender Benutzerverwaltung und höchster Skalier- und Erweiterbarkeit überzeugen. Mit dem DAQ Delphin Data Center (DDC), als eine der Leistungsstärksten DAQ Messdatensoftware, lassen sich verteilte Quellen von Messdaten miteinander vernetzen, überwachen und analysieren.


Dank einer offenen Struktur des Datenpools ermöglicht das Delphin Data Center die Vereinheitlichung, Archivierung und Überwachung von Mess- und Prozessdaten – wahlweise lokal oder auch im weltweiten Zugriff. Das Delphin Data Center bietet zusätzlich den Vorteil, dass beinahe alle Daten eines Anlagennetzes erfasst und strukturiert verarbeitet werden können. Ganz egal, ob die Daten aus Delphin Geräten stammen, aus einer SPS oder anderen Datenloggern. Gängige Standards wie OPC UA, Modbus, ProfisNet, ProfiBus, CAN, … werden unterstützt.

Muss man Datenlogger kalibrieren?

Damit die von den Datenloggern aufgezeichneten Messwerte möglichst präzise sind, werden Datenlogger kalibriert.

 

Eine Vorgabe für eine zeitliche Wiederholung der Kalibrierung ist abhängig vom Hersteller und Gerät als auch von den betrieblichen Vorgaben. Es empfiehlt sich, gerade bei anspruchsvollen oder kritischen Anwendungen den Datenlogger mindestens einmal pro Jahr neu kalibrieren zu lassen. Je nach betrieblichem Einsatz ist eine Regelmäßige Kalibrierung von Datenloggern aus Gründen der Haftung erforderlich.

 

Zur Kalibrierung werden die Datenlogger Werksseitig oder in einem zertifizierten Labor mit einem Referenzmessgerät verglichen und kalibriert.

 

In einem Kalibrierzertifikat werden die vom Referenzmessgerät am Messpunkt erfassten Werte, die vom Datenlogger am gleichen Messpunkt erfassten Werte sowie die Differenz zwischen den beiden Werten festgehalten.

Datenlogger von Delphin

Möchten Sie mehr über die Datenlogger von Delphin Technology erfahren oder haben Sie eine Frage zu einem ganz konkreten Anwendungsfall? Dann rufen Sie uns doch gleich an! Wir freuen uns bereits darauf, bald auch Sie von den vielfältigen Möglichkeiten unserer Produkte begeistern zu dürfen!