Fachbegriffe der Delphin Messtechnik

Das Glossar gibt Ihnen eine Erklärung zu den gebräuchlichsten Begriffen aus der Welt der Messtechnik.

Wir haben die Definitionen nach bestem Wissen zusammengetragen.

 

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10 BaseT | 10 BaseT (IEEE802.3 Clause 14) legt die Verkabelung des Netzwerkes fest. Mit diesem Standard werden über zwei verdrillte Adernpaare die Daten über Sende- und Empfangsrichtung getrennt übertragen. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liegt hierbei bei 10 MBit/s. Die maximale Länge eines Segments (z. B. Hub bis PC) ist bei 10 BaseT auf 100 m begrenzt.

 

100 BaseTX | 100 BaseTX legt die Verkabelung des Netzwerkes fest. Mit diesem Standard werden über vier verdrillte Adernpaare  die Daten  über Sende- und Empfangsrichtung getrennt übertragen. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liegt hierbei bei 100 MBit/s. Die maximale Länge eines Segments (z. B. Hub bis PC) ist bei 100 BaseTX auf 100 m begrenzt.

 

1000 BaseT | 1000 BaseT (IEEE 802.3 Clause 40) legt die Verkabelung des Netzwerkes fest. Mit diesem Standard werden vier verdrillte Adernpaare sowohl für die Datenübertrag in Sende- als auch in Empfangsrichtung genutzt. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liegt hierbei bei 1 GBit/s. Die maximale Länge eines Segments (z. B. Hub bis PC) ist bei 1000 BaseT auf 100 m begrenzt.

 

Ablaufbaustein | Ablaufbausteine stellen einen Container für Skript in der MSR-Software ProfiSignal Klicks dar. Ablaufbausteine werden sequentiell abgearbeitet und folgen auf einen Start- oder Ereignisbaustein. Mehrere Ablaufbausteine können hintereinander folgen. Der komplette Ablauf endet immer mit einem oder mehreren Endbausteinen.

 

Abschirmung | Die Abschirmung dient zum Schutz vor Störungen von und für elektrische Geräte. Speziell in der Mess- und Regeltechnik empfiehlt es sich grundsätzlich abgeschirmte Kabel und Leitungen zu verwenden um Störungen in den empfindlichen und oftmals kleinen Messsignalen zu minimieren. Im Regelfall werden hier Metallbleche (Schaltschrank) oder Folien eingesetzt.

 

Abschlusswiderstand | Widerstand, der Reflexionen im Kabel unterbindet. Passend dimensionierte Abschlusswiderstände an beiden Kabelenden verhindern Signalverfälschungen. Der Abschlusswiderstand muss gleich groß wie der Leitungswiderstand sein. In diesem Fall ist der Reflexionsfaktor gleich 0. Reflexionsfaktor: Amplitude der reflektierten Welle geteilt durch die Amplitude der einfallenden Welle.

 

Abtastrate | Die Abtastrate / Samplerate ist in der Signalverarbeitung die Häufigkeit mit der ein Signal abgetastet und in ein zeitdiskretes Signal umgewandelt wird. Die Abtastrate enthält die Anzahl der Messungen pro Sekunde und wird in Hertz (Hz) oder Samples per Second (Samples/s) angegeben.

 

AC | Alternate Current (Wechselstrom) der seine Richtung (Polung) in regelmäßiger Wiederholung wechselt. AC wird umgangssprachlich oftmals auch für Wechselspannung benutzt.

 

Access Point | AP oder WAP (Wireless Access Point), drahtloser Zugangspunkt für WLAN oder ein Funknetz. Endgeräte stellen über einen drahtlosen Adapter eine WLAN- oder Funk-Verbindung zum Access Point, d. h. zu ihrer Basisstation her, die über Kabel mit dem Netzwerk verbunden ist.

 

Adapterkanal | Adapterkanäle in der ProfiSignal-Software dienen dazu, Anwendungen hardwareunabhängig zu erstellen. Diesen können während des Programmablaufs physikalisch vorhandene Kanäle per ProfiSignal-Skript dynamisch zugewiesen werden.

 

Adaptives Speicherverfahren | Entsprechend dem adaptiven Speicherverfahren Devistore werden nur Werte geschrieben, wenn sich ein Wert ändert. Dies führt zu unregelmäßigen Zeitabständen zwischen den Messwerten beim Dateiexport. Somit können über lange Zeiträume Messwerte mit geringem Speicherband archiviert werden.

 

Aktor | Aktoren beschreiben allgemein Elemente die eine Eingangsgröße in eine andersartige Ausgangsgröße umwandeln, um eine gewünschte Aktion oder einen Effekt hervorzurufen. Aktoren können z. B. Ventile, Signalleuchten, Relais, Stellglieder etc. sein.

 

Amplitude | Maximale Auslenkung eines periodischen Schwingungssignals, senkrechter Abstand zwischen x-Achse (Zeitachse) und Spitzenwert (Wellenberg).

 

Analog-Digital-Messzeit | Die AD-Messzeit beschreibt die Zeit die dem AD-Wandler zur Verfügung steht, von einem Analog-Kanal den digitalen Wert zu ermitteln. Die AD-Messzeit entspricht der Samplerate, wenn nur ein Kanal vorhanden bzw. aktiv ist.

 

Analog-Signal | Zeit- und wertkontinuierliches Mess-, Regel- oder Steuersignal mit analoger Information, z. B. x-Wert = Zeit, y-Wert = Temperatur.

 

Anwendungsvariable | Anwendungsvariablen stehen in ProfiSignal Klicks zu Verfügung und bieten die Möglichkeit Daten (z. B. Zahlen aber auch Texte/Strings) während des Programmablaufs zu speichern. Im Gegensatz zu lokalen Variablen, stehen Anwendungsvariablen nicht nur in den einzelnen Bausteinen zur Verfügung, sondern können von allen Bausteinen der Anwendung benutzt werden.

 

ASCII | American Standard Code for Information Interchange ist eine internationale Vereinbarung, nach der ein Byte einem bestimmten Zeichen zugeordnet wird. Diese Vereinbarung sorgt dafür, dass fast alle Computer mit einer einheitlichen Verschlüsselung arbeiten. Im ASCII wird jedes Zeichen durch sieben Bits definiert. Mit diesen sieben Bits können 128 verschiedene Zeichen dargestellt werden. Das achte Bit kann als Prüfbit (Paritätsbit) verwendet werden oder zur Wiedergabe weiterer 128 Zeichen dienen. Der Original ASCII Code besteht dabei aus 33 nicht druckbaren Zeichen (Steuerzeichen) sowie 95 druckbaren Zeichen.

 

Audittrail | Sichere, lückenlose, zeitgestempelte elektronische Aufzeichnung von Benutzereingriffen in Prozesse zur Qualitätssicherung. Es werden menschliche Eingriffe (z. B. Konfigurieren, Bedienen) protokolliert. Die Delphin Software bietet bestimmte Voraussetzungen für die Protokollierung nach Richtlinie FDA 21 CFR Part 11.

 

Auflösung | Jedes analoge Signal muss zur Weitererarbeitung mit dem PC digitalisiert werden. Die Auflösung ist ein Maß für die Quantisierung eines Signals, d. h. für die Schrittzahl zwischen dem kleinsten vorkommenden Messwert und dem maximalen Messwert.

 

Baud | (Bd = 1/sec), Einheit für die Symbolrate (Schrittgeschwindigkeit). 1 Baud entspricht einem Symbol pro Sekunde.

 

Baudrate | Schrittgeschwindigkeit der Übertragung von Symbolen in der Einheit Baud (BD = 1/s). 1 Baud: 1 Symbol pro Sekunde. Die Baudrate entspricht genau dann der Bitrate, wenn nicht mehr als zwei verschiedene Symbole übertragen werden. Werden mehr als zwei verschiedene Symbole übertragen, dann ist die Bitrate höher als die Symbolrate. Ein Symbol entspricht dann mehreren Bits.

 

Binär-Signal | Elektrisches Rechtecksignal, dessen Wechsel zwischen den Pegelwerten High und Low (1 und 0) die Informationsträger sind. Die Flanken des Signals werden z. B. genutzt wie folgt: Aufsteigende Flanke: Schaltvorgang „Ein“, Absteigende Flanke: Schaltvorgang „Aus“.

 

Brennraumschwingung | Unter Brennraumschwingung werden die dynamischen Druckschwingungen in einer Brennkammer von Gasturbinen verstanden.

 

Bürde | Gesamtwiderstand hinter dem Sensor (Messfühler) und somit vor dem Eingang eines Messgerätes. Die Bürde darf einen Maximalwert nicht überschreiten. Nur unterhalb dieses Maximalwerts ist die Stromstärke des Eingangssignals groß genug, um gültige Messwerte zu liefern ( I = U/R).

 

Bus | System zur Datenübertragung zwischen mehreren Teilnehmern über einen gemeinsamen Übertragungsweg. Wenn zwei Geräte kommunizieren, müssen die übrigen schweigen. Sprech- und Schweigezeiten werden nach unterschiedlichen Prinzipien zugeteilt (z. B. Multi-Master-, Token-Passing- oder Master-Slave-Prinzip). Lauschen (als Sniffer) ist immer möglich.

 

CAN | Der CAN-Bus gehört zu den Feldbussen und ist ein serielles, asynchrones Bussystem. Der CAN-Bus wird als echtzeitfähiger Bus beschrieben. Hierbei werden kleine Datenpakete gesendet. Die theoretische Länge beträgt bei 1 MBit/s 40 m, bei 125 kBit/s 500 m. Die maximale Teilnehmerzahl auf physikalischer Ebene hängt von den Busteilnehmern und deren Treiberbausteinen ab. Mit den gängigen Bausteinen erreicht man bis zu 128 Teilnehmer. Die Busstruktur selbst ist linienförmig. Der Bus wird mit 120 Ohm Widerständen abgeschlossen. Der CAN-Bus ist in vielen Bereichen ein Standardbus (z. B. in der Automobilindustrie). Der CAN-Bus hat sich vor allem durch seine Datensicherheit etabliert. Bei den ProfiMessage-Geräten wird der CAN-Bus als Kommunikationsbus zwischen Master-Slave-Geräten sowie intern zwischen den I/O-Modulen und der CPU benutzt.

 

CAN-Raw | Reines CAN-Protokoll für untere Protokoll-Schichten, d. h. ohne das Kommunikationsprotoll für die Anwenderschichten.

 

CAT 5 | Twisted-Pair-Netzwerkkabel, Datenübertragungskabel der Kategorie 5 mit verdrillten Aderpaaren, nach Standard EIA/TIA-568. Bei kurzen und mittleren Länge Diese sind jedoch abhängig von Außeneinflüssen. Im Einzelfall muss gemessen werden.

 

CAT 6 | Twisted-Pair-Netzwerkkabel, Datenübertragungskabel der Kategorie 6 nach Norm EN 50288 mit verdrillten Aderpaaren. Bei kurzen und mittleren Längen werden Betriebsfrequenzen von 250 MHz erreicht. Diese sind jedoch abhängig von Außeneinflüssen. Im Einzelfall muss gemessen werden.

 

CIFS | (Common Internet File System), Netzwerk-Protokoll für den Dateizugriff eines Clients auf einen Server über eine Netzwerk-Verbindung. Voraussetzung ist eine Netzwerk-Freigabe der Dateien bzw. des Ordners, in dem sich die Dateien befinden.

 

Client | Gemäß dem Client-Server-Prinzip für den Datenaustausch in einem Rechner-Netzwerk. Ein Client ist ein Computerprogramm auf einem Endgerät, das Dienstprogramme oder Daten abfragt. Der Datenaustausch funktioniert in beide Richtungen. Der Client steuert den Datenaustausch, d. h. er fragt aktiv Serverzeiten ab.

 

Client-Server | In einem Rechner-Netzwerk: Prinzip zur Zusammenarbeit von Programmen. Der Server stellt Dienste und Daten bereit. Der Client ruft diese Dienste oder Daten ab und steuert den Datenaustausch, d. h. er fragt Server-Zeiten ab. Der Datenaustausch funktioniert in beide Richtungen. Ein Server kann gleichzeitig für mehrere Clients arbeiten. Clients sind i. d. R. benutzerabhängig, Server nicht (Verwaltung durch Administrator).

 

COM | (Component Object Model), Software-Schnittstelle zum Anschluss von Geräten, Computern, SPS, Druckern, etc. zum Zweck der Client-Server-Kommunikation. In Kombination mit den Hardware-Standards EIA-RS232 und EIA-RS485.

 

Dashboard | Bildliche Anordnung von Bedienelementen auf einer Softwareoberfläche oder Website. In ProfiSignal Series individuell erstellbar.

 

Datalogger /  Datenlogger | Ein Datenerfassungsgerät zur Speicherung von analogen und digitalen Eingangssignalen sowie Daten von Bussystem wie Profibus-DP oder RS232. Datenlogger besitzen in der Regel einen nicht flüchtigen Datenspeicher sowie Anschlüsse für mV/V- oder mA-Signale. Vertreter dieser Geräte sind z. B. Loggito und Expert Logger-Geräte. Diese Geräte arbeiten autark und speichern u. a. durch die integrierte Signalkonditionierung mA-/mV-Signale genauso wie Temperaturen, Druck, Schwingungssignale etc.

 

DataService | Der DataService ist ein Bestandteil der ProfiSignal-Software, welcher die Kommunikation zwischen der Messhardware und dem PC bzw. der ProfiSignal-Anwendung steuert. Weiterhin hat dieser die Aufgabe, Daten von kontinuierlichen Prozessen zu speichern und ProfiSignal auf dem PC oder im Netzwerk bereit zu stellen. In den DataService ist auch ein Benutzer- und AlarmManagement-System integriert. Der DataService kann unmerklich im Hintergrund als Windows-Dienst laufen.

 

DataService / Konfigurator | Der DataService / Konfigurator ist die zugängliche Bedienoberfläche des DataService.

 

DC | Direct Current (Gleichstrom) welcher sich in seiner Richtung nicht ändert. Umgangssprachlich wird DC oftmals auch für Gleichsspannung benutzt.

 

DCP | (Delphin CAN-Protokoll) Delphin eigenes Protokoll, basierend auf dem CAN-Standard, zur Verbindung von ProfiMessage-Erweiterungsgeräten mit verschiedenen Delphin Grundgeräten der Expert-Reihe und der Message-Reihe.

 

Devistore | Devistore ist ein Verfahren um große Messdatenmengen reduziert zu speichern. Hierbei werden Toleranzen angegeben, in denen sich ein Messwert ändern muss um erneut abgespeichert zu werden. Somit werden mehrfach gleiche oder unbedeutend schwankende Messwerte nur einmal abgespeichert.

 

DHCP | Dynamic Host Configuration Protocol - Mit einem DHCP-Server werden Netzwerkeinstellungen wie IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, DNS-Server, NTP-Server etc. dynamisch jedem Netzwerkteilnehmer automatisch zugewiesen. Das Netzwerk kann somit von einer zentralen Stelle aus gesteuert und muss nicht von jedem Teilnehmer selbst konfiguriert werden.

 

Differentiator-Kanal | Der Differentiator gehört zu den Virtuellen Kanälen der Delphin Geräte. Mit dem Differentiator wird die Ableitung (Änderung pro Zeiteinheit) eines Quellkanals berechnet.

 

Digital-Signal | Zeit- und Werte-diskretes, d. h. stufenförmiges Mess-, Regel- oder Steuer-Signal mit digitaler Information. Informationsträger können der Pegel (Pulshöhe = y-Wert), verschiedenen Flankenabstände (Impulsdauer, Periondendauer = jeweils Abstände zwischen zwei x-Werten) oder die Frequenz (periodische Flankenfolge) sein. Digital-Signale sind in der Messtechnik häufig Rechteck-Signale, bzw. annähernde Rechteck-Signale. Sie nehmen innerhalb bestimmter Wertegrenzen (z. B. Spannungswerte: High-Pegel: 5 … 50 VDC) im Idealfall nur zwei Werte an: High oder Low, 1 oder 0.

 

DMS-Rosette-Kanal | Mit einer DMS-Rosette (drei Dehnungsmessstreifen) werden in einem Punkt einer Oberfläche drei Normaldehnungen gemessen. Über den Virtuellen Kanal DMS-Rosette wird dann über mathematische Zusammenhänge der vollständige Dehnungszustand am Messpunkt ermittelt.

 

DMS-Verstärker | Dehnungsmesstreifen liefern für gewöhnlich sehr kleine Signale bzw. Signaländerungen. Um diese zuverlässig zu erfassen werden sogenannte DMS-Verstärker eingesetzt, welche oftmals auch die notwendige Sensorspeisung zur Verfügung stellen. Es gibt verschiedene Typen von DMS-Verstärkern wie z. B. Trägerfrequenz-Differenzverstärker, Gleichspannungs-Differenzverstärker und Zeitliche Auswertung mit TDC-Verfahren (Time to Digital Conversion) welche je nach Anwendungsfall zum Tragen kommen.

 

DNS | Domain Name System ist einer der wichtigsten Dienste im Netzwerk. Mit diesem System werden lesbare Namen wie www.delphin.de in für den Computer verständliche IP-Adressen (188.94.254.95) umgewandelt.

 

Drahtbruch | Bezeichnung für einen Fehlerzustand: Stromkreisunterbrechung in der Elektro- und Automatisierungstechnik. Die Fehlerursache muss nicht zwingend ein physikalischer Drahtbruch sein. Der Stromkreis kann auch aus anderen Gründen unterbrochen sein.

 

Echteffektivwert | siehe TRMS

 

Echtzeit | Der Begriff Echtzeit wird umgangssprachlich für besonders schnelle Vorgänge benutzt, welche eine direkte Reaktion auf einen Eingabewert liefert. Hiermit ist oftmals verzugsarm oder verzögerungsarm gemeint. Technisch korrekt bedeutet Echtzeit jedoch, dass ein System innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens reagieren muss. Der Begriff sagt nichts über die Geschwindigkeit oder Verarbeitungsleistung eines Systems aus.

 

Editormodus | Der Editormodus ist in der ProfiSignal Series vorhanden und beschreibt die Möglichkeit, Anwendungen und Visualisierungen, sowie Oberflächen zu gestalten und editieren. Im Gegensatz zur Laufzeit können hier neue Objekte hinzugefügt, gelöscht und geändert werden.

 

Effektivwert | siehe RMS

 

Endbaustein | Endbausteine beschreiben Container in der ProfiSignal Klicks-Software, welche das Ende eines Prozess- oder Ereignisablaufes definieren. Jeder Ablauf hat einen Start, kann aber mehrere Endbausteine besitzen. Der Endbaustein kann wie die Ablaufbausteine mit Befehlen der Skript-Sprache Klicks gefüllt werden.

 

Entprellung | Begriff aus der Elektrotechnik: Wird eine Taste von Hand gedrückt, dann sendet sie ggf. mehrere kürzere Impulse anstelle eines langen wie beabsichtigt. Bei digitalen Impulsen (= Digitalsignal) wird unter Entprellung die Korrektur eines Signals verstanden: kurze Impulse können wahlweise entweder aus dem Signal entfernt oder verlängert werden.

 

Erdschleifen | Durch die Verdrahtung von Sensor, Messgerät und Computer sind auch deren Erdungspunkte miteinander verbunden. Zwischen diesen Erdungspunkten können Potentialdifferenzen auftreten (z. B. durch Blitzeinschläge oder die elektromagnetischen Felder benachbarter Hochspannungsleitungen, die auf das Messsysem einwirken). In der Folge fließen ggf. Ausgleichsströme über Sensor- und Schnittsellenleitungen, die zu Messfehlern führen können. Umfassende Potentialtrennungen an den Signal-Ein- und -Ausgängen Ihres Delphin Geräts unterbinden Erdschleifen, insbesondere wenn erdungsfreie Sensoren verwendet werden (Empfohlen!). Durch die unsachgemäße Schirmung von Sensor- und Kommunikationsleitungen können weitere Erdschleifen entstehen.

 

Erdung | Ableitung von Spannungen bzw. Strömen. Man unterscheidet in elektrischen Installationen zwischen zwei Erdungsarten: a) Schutzerdung (PE = Protective Earth): Schutz von Personen, Tieren und Sachen (Geräten) vor elektrischem Schlag durch Überspannung im Fehlerfall. b) Funktionserdung (FE = Funktional Earth): Ableitung von Störströmen im regulären Betrieb, um die Verfälschung des Nutzsignals zu verringern. Anschlussmöglichkeit zur Erdung von Abschirmungen. (In der KFZ-Technik: Gemeinsames BezugsPotenzial für Signale.)

 

Ereignis | Ereignisse werden in ProfiSignal Klicks benutzt um den jeweiligen Prozessablauf zu unterbrechen und bei Eintreten eines Ereignisses, z. B. Mausklicks auf einen Taster, einen Ereignisablauf mit einem Ereignisbaustein zu starten.

 

Ereignisablauf | Ereignisse können auch aus kompletten Abläufen bestehen. Der Ereignisablaufbaustein stellt den Startbaustein für das Ereignis dar. Daraufhin folgen Ablaufbausteine und ein oder mehrere Endbausteine. Dieses Konstrukt im Strukturschaubild wird als Ereignisablauf bezeichnet.

 

Ereignisbaustein | Ereignisbausteine unterbrechen in ProfiSignal Klicks den eigentlichen Prozessablauf und führen bei Auslösen des jeweiligen Ereignisses ihren eigenen Code aus.

 

ESD | (Electro Static Discharge), elektrostatische Entladung: durch eine Potenzialdifferenz entstehender Spannungsdurchschlag. Dieser bewirkt einen kurzen, aber hohen elektrischen Strom, der als Funken sichtbar sein kann. ESD kann Delphin Geräte beschädigen oder zerstören, wenn elektrostatische Potenziale von Personen in diese Geräte abgeleitet werden.

 

Ethernet | Meistverwendete LAN-Technik (Computer-Netzwerktechnik) mit einer Verbindung über Kabel , weitestgehend nach IEEE 802.3, einer Spezifikation für Software und Hardware. Die Kommunikation erfolgt nach dem Client-Server-Prinzip. Ethernet dient u. a. als Basis für die Protokollfamilie TCP/IP (= Internetprotokoll-Familie), mit der auch Delphin Hardware und Software arbeiten.

 

Externer Bus | (Externer Bus), Message Series: spezielle CAN-Schnittstelle für den Anschluss eines Delphin Erweiterungsgeräts (ProfiMessage-Slave) an ein Delphin Grundgerät (ProfiMessage/LogMessage). Kommunikationsprotokoll: Delphin CAN Protocol. Es können mehrere Erweiterungsgeräte in Reihe verbunden werden. Beim letzten Erweiterungsgerät in der Reihe muss ein Abschlusswiderstand (120 Ohm) auf den Ausgang gesteckt werden.

 

Feldbus | Bussystem in der Automatisierungstechnik, das in einer Anlage Feldgeräte, z. B. Messfühler (Sensoren) oder Stellglieder (Aktoren), mit anderen Feld-Komponenten wie z. B. mit einem Automatisierungsgerät verbindet. Die Kommunikation ist nach dem Master-Slave-Prinzip geregelt. Normierte Protokolle legen fest, wer wann welche Daten übertragen darf: Kennung/Adresse = Wer, Messwert/Befehl = Was, Initiative/Abfrage + Reaktion/Antwort = Wann.

 

FFT | Die Fast Fourier Transformation ist ein Verfahren der Signalverarbeitung im Frequenzbereich. Durch die Fourier Transformation lassen sich Signale in der Darstellung aus dem Zeitraum (Zeitpunkt, Abtastwert) in die Darstellung Frequenzraum (Frequenzanteil, Amplitude, Phase) überführen. Viele Operationen lassen sich im Frequenzraum wesentlich leichter durchführen. Damit können z. B. Wellenschwingungen und Lagerschwingungen im Gerät berechnet und bewertet werden. Im Expert Vibro kann online eine FFT-Berechnung durchgeführt werden.

 

Firmware | Software, die in ein elektronisches Gerät eingebettet ist und sowohl Schaltungen im Inneren des Gerätes als auch die Kommunikation mit der Außenwelt steuert, z. B. MetiOS vom Delphin zur Ansteuerung von Schnittstellen, Kanälen, Display etc.

 

FlipFlop-Kanal | Ein FlipFlop, oft auch bistabile Kippstufe genannt, ist eine elektronische Baugruppe, welche zwei Zustände annehmen und speichern kann. Heutige Speicherbausteine basieren auf diesen Techniken. Je nach Anwendungsfall kommen verschiedene FlipFlop-Typen (SR, JK oder D-FF) zum Einsatz. Diese FlipFlop-Typen sind als Virtueller Kanal in den neuesten Delphin Geräten vorhanden und ermöglichen somit auch aufwendige Logikfunktionen.

 

Freilaufdiode | Freilaufdioden sind Schutzdioden, welche elektrische Baugruppen vor Überspannung schützen. Diese Überspannung entsteht beim Abschalten einer induktiven Gleichspannungslast, z. B. Relais oder Elektromotor, da die Selbstinduktion der Spule für einen weiteren Stromfluss sorgt. Freilaufdioden werden parallel zum induktiven Verbraucher geschaltet, so dass sie von der Speisespannung in Sperrrichtung beansprucht werden.

 

Fremdspannung | Spannung, die systembedingt (versteckt bzw. unbeabsichtigt) über die Leitungen von Sensoren oder Aktoren an den Klemmen Ihres Delphin Geräts anliegt. Fremdspannung verfälscht das Messsignal und kann Schäden hervorrufen. Insbesondere unbeabsichtigte oder fehlerhaft eingerichtete Verbindungen zu Stromkreisen mit Erdbezug können bis zu Personenschäden führen. Ursachen sind z. B.: 1. Einkopplung von 230-V-Netzspannung über eine Verbindung des Aktors zu nachfolgenden MSR-Komponenten. 2. Berührung von stromführenden 230-V-Wechselstrom-Leitungen durch Sensoren, wenn z. B. die Temperatur in der unmittelbaren Umgebung diesen Leitungen gemessen wird.

 

Frequenzspektrum | Das Frequenzspektrum ist eine von der Frequenz abhängige Funktion. Sie gibt die Zusammensetzung eines Signals aus seinen von der Frequenz abhängigen Signalbestandteilen an.

 

Galvanische Trennung | Galvenische Trennung, galvanische Entkopplung: Vermeiden der elektrischen Leitung zwischen zwei Stromkreisen = potenzialfreie Übertragung der Information. Realisiert wird die potenzialfreie Übertragung durch nicht-elektrische Kopplungsglieder, z. B. Relais (magnetisch-induktiv), Optokoppler (optisch) oder Transformatoren (magnetisch-induktiv). Galvanische Trennung ist eine ichtige Eigenschaft von Delphin Erfassungsgeräten und Datenloggern, um elektrische Einflüsse und Rückwirkungen auf Sensoren und andere Systemkomponenten zu vermeiden. Eine vollständige galvanische Trennung heißt, das eine komplette elektrische Isolierung aller Schnittstellen, Module und Kanäle untereinander gegeben ist.

 

Gateway | Netzwerk-Komponente, die zwischen zwei verschiedenen Subnetzen eine Verbindung herstellt und die eingehenden Daten analysiert. Im Gegensatz zu einem Switch oder Hub werden die Daten im Gateway bearbeitet, bevor sie weitergeleitet bzw. verteilt werden.

 

Genauigkeit | (nach Messtechnik-Norm DIN 1319-2), Ausmaß der Annäherung eines Messmittels an den wahren Wert der Eingangsgröße. Messmittel werden in Genauigkeitsklassen unterteilt. (Der wahre Wert kann i. d. R. nicht direkt ermittelt werden. Der mittels des hochgenauen Primärnormals ermittelbare richtige Wert liegt i. d. R. genügend nah am wahren Wert und wird ihm in der Praxis gleichgesetzt.)

 

I/O-Modul | (Input/Output-Modul), E/A-Modul (Eingangs-/Ausgangsmodul) in Geräten der Reihe Message Series.

 

ICP | Speisung für piezoelektronische Sensoren. Die Elektronik des Sensors wird mit einem Konstantstrom versorgt. Die Besonderheit liegt darin, dass Versorgungsstrom und Sensorsignal über das gleiche Kabel übertragen werden. Durch die Ausgangsimpedanz üblich verwendete ICP-Sensoren darf das Kabel bis zu einigen hundert Metern lang sein, ohne dass die Signalqualität darunter leidet.

 

IEPE | (Integrated Electronics Piezo-Electric), Bezeichnung für einen standardisierten Industrie-Sensor, der mit dem piezoelektrischen Effekt arbeitet: Das Material reagiert auf Druck mit einerÄnderung der elektrischen Spannung. Im IEPE-Sensor ist eine Impedanzwandler-Elektronik eingebaut. Er wandelt das hochimpedante Signal des piezoelektrischen Materials in ein Signal mit geringer Impedanz um (Wechselstrom-Widerstand ~ 100 Ohm). Dieses kann vom Messgerät verlustfrei verarbeitet werden.

 

IEPE/ICP-Sensor | (Integrated Electronics Piezo Electric/ Integrated Circuit Peizoelektric), piezoelektrischer Sensor mit eingebauter Impedanzwandler-Elektronik: Beschleunigungs-, Kraft- oder Drucksensoren.

 

Initbaustein | Der Initbaustein hat im Strukturschaubild die Aufgabe einen definierten Ausgangszustand, z. B. von Variablen beim Programmstart, herzustellen und wird beim Wechsel in die Laufzeit ausgeführt.

 

Integrator-Kanal | Ein virtueller Kanal, der das Integral eines angelegten Signals über die Zeit bildet. Somit kann z. B. aus einer Durchflussmessung die durchgeflossene Menge ermittelt und aus einer Leistungsmessung die Energiemenge erfasst werden. Weiterhin stehen Funktionen wie Flanken- und Betriebsstundenzähler sowie Stoppuhr mit diesem Kanal direkt zur Verfügung.

 

Justierung | Möglichst exaktes Einstellen eines Messgerätes vor und nach seiner Kalibrierung (= Feststellung seiner Messabweichung). Messgeräte müssen regelmäßig kalibriert und justiert werden, um exakte Ergebnisse zu liefern.

 

Kalibierung | Im Laufe der Betriebsdauer (z. B. eines Thermoelementes) ergeben sich infolge chemischer und mechanischer Einflüsse sowie Alterungserscheinungen Änderungen der Kennlinie gegenüber dem Auslieferungszustand. Die Größe der Änderung hängt stark von der Art der Belastung ab. Um einen Drift berücksichtigen und kompensieren zu können, muss der Temperatursensor in regelmäßigen Zeitständen kalibriert werden. Mit dieser Kalibrierung erfolgt die Überprüfung der angezeigten Temperaturwerte und gegebenenfalls die Dokumentation der Werte, um die sie von der tatsächlichen Messtemperatur abweichen. Ein neues Abgleichen der Werte erfolgt während der Justierung. Auch Bauteile in elektrischen Messgeräten unterliegen der Alterung und den Umgebungseinflüssen wie Temperaturschwankungen. Um sicherzustellen, dass die Messsysteme korrekt arbeiten wird von den meisten Herstellern eine jährliche Kalibrierung empfohlen, z. B. um kleine schleichende Abweichungen zu bemerken.

 

Kanalgruppe | 1. Software-Kanäle, die in einem Ordner zusammengefasst sind. 2. Gruppierte Messkanäle, die über einen Multiplexer miteinander verbunden sind. (Ein Multiplexer (MUX) schaltet kontinuierlich zwischen den Eingängen verschiedener Kanäle um. Es wird also immer nur das Signal eines einzigen Kanals gleichzeitig zur Weiterverarbeitung an die Messeinrichtung weitergeleitet).

 

Kennliniendiagramm | Das Kennliniendiagramm ermöglicht in ProfiSignal das Erstellen von Kennlinien, d. h. zwei voneinander abhängigen Größen, die für ein Bauteil oder ein Gerät kennzeichnend sind. Ein Beispiel hierfür ist die Abhängigkeit des durch eine Diode fließenden Stroms von der elektrischen Spannung.

 

Keyphasor | Der Keyphasor dient als Referenzmarke an rotierenden Teilen. Hiermit kann u. a. die Drehzahl und Phasenlage festgestellt werden.

 

Konfiguration | Konfigurationen sind anwenderspezifische Optionen von Computern, Netzen oder Messdatenerfassungsgeräten. Für eine optimale Benutzerfreundlichkeit können in den meisten Systemen die (Bedienungs-) Parameter voreingestellt und nach Bedarf verändert werden. Das Festlegen dieser Voreinstellungen nennt man Konfiguration. Message-Geräte können via Netzwerk vom PC aus konfiguriert werden und behalten ihre gespeicherte Konfiguration.

 

Konfiguration | Im Delphin Gerät: Konfiguration meint hier in den Kontextmenüs der Geräte immer die gesamte Konfiguration eines Geräts mit der ID des Geräts, der Netzwerkkonfiguration des Geräts sowie allen weiteren Kanalarten, Untergruppen, Kanalgruppen und Kanälen. Konfigurationsdaten können abgespeichert, erneut geladen und auf weitere Anwendungen übertragen werden.

 

Konfigurator | siehe Data Service / Konfigurator

 

Last | Gesamtwiderstand, der hinter dem Ausgang eines Messgeräts anliegt. Die Last darf einen Minimalwert nicht unterschreiten, damit ein Stell- bzw. Regel-Signal ausgegeben werden kann (U = R x I). Ist die Last gleich Null, so ist ein Kurzschluss im Gerät die Folge. Dieser kann interne Leiterbahnen überhitzen und zerstören.

 

Laufzeitmodus | Im Laufzeitmodus können Programme und Visualisierungen, welche mit ProfiSignal erstellt worden sind, nicht geändert werden. Der Laufzeitmodus ermöglicht die Bedienung und das Betrachten der im Editormodus platzieren Objekte wie Schalter, Anzeige und Diagramm.

 

Laufzeit-Modus | In ProfiSignal: Programm-Modus, in dem ein Projekt gestartet werden kann und abläuft. Dies kann zu Testzwecken offline erfolgen oder online zum Einsatz im Messsystem.

 

Leitungswiderstand | Jede Messleitung stellt selbst einen Widerstand da, an dem Spannung abfällt. Ein Leitungswiderstand verfälscht daher das Messergebnis einer Spannungsmessung und muss entsprechend erfasst und berücksichtigt werden, um korrekte Messdaten zu errechnen.

 

Logging | Dezentrale Datenspeicherung im intenen Speicher eines Messgeräts, unabhängig von PC oder Server.

 

Logikdiagramm | Das Logikdiagramm ist eine Spezialform des ProfiSignal Trends. Der Chart enthält zwei Bereiche. In der oberen Hälfte werden analoge Signale, während in der untern Hälfte digitale Signale als einzelne Spuren dargestellt werden.

 

Master-Slave | In einem Master-Slave-Bus-System haben alle Geräte einen gemeinsamen Übertragungskanal. Es können niemals zwei Geräte gleichzeitig senden. Um einen geregelten Ablauf zu gewährleisten, ist nur das Master-Gerät berechtigt, den Übertragungskanal unaufgefordert zu nutzen. Es weist seinen sämtlichen Slave-Geräten Übertragungszeiten zu. Das Prinzip ist einfach und relativ sicher, aber langsam. Wenn der Master ausfällt, ist keine Kommunikation mehr möglich.

 

Merker-Kanal | Ein virtueller Kanal, welcher es ermöglicht Werte aus der PC-Software zu übernehmen und mit diesen weiter zu arbeiten. Hiermit können z. B. variable Grenzwerte realisiert werden.

 

Messabweichung | (nach Messtechnik-Norm DIN 1319-1), Differenz zwischen Messwert und Wahrem Wert. Da der Wahre Wert nicht ermittelbar ist, kann auch die Messabweichung nicht vollkommen exakt bestimmt werden. In der Praxis (z. B. Kalibrierung) wird daher als Messabweichung die Differenz zwischen Messwert und Richtigem Wert bestimmt. Den Richtigen Wert liefert ein Normal. Die Messabweichung muss für sämtliche gemessenen Werte innerhalb der Genauigkeitsklasse des Messgerätes bleiben. Die Streuung der gemessenen Werte um den Richtigen Wert entspricht einer Gaußschen Normalverteilung (Glockenkurve).

 

Messbrücke | Spezieller Messaufbau für Widerstandsmessungen. Die Wheatstone'sche Messbrücke wird z. B. für die Messung von kleinsten Material-Verformungen eingesetzt. Als Sensoren in der Messbrücke dienen dann DMS (Dehnungsmessstreifen).

 

Messdatei | Delphin Dateiformat mit Delphin Messdaten, Dateiendung: *.hds. Ein Delphin Messdatensatz besteht aus: Messwert.

 

Messdatenbank | Die Messdatenbank ist eine Funktion des DataService, bei der im Hintergrund alle Daten der hinzugefügten Kanäle permanent gespeichert werden. Wird mittels des ProfiSignal Trends ein bestimmter Zeitbereich angefordert, werden die entsprechenden Daten aus der Messdatenbank im Trend dargestellt. Die Verwaltung von Dateien und Dateinamen entfällt damit. Weiterhin können auch weitere PCs, die über Netzwerk verbunden sind, diese Daten anfordern. Historische Messdaten liegen im Speicher des Geräts oder in der Echtzeit-Messdatenbank vor. Sie werden entweder manuell oder automatisiert im Zuge eines Scheduler-Ereingisses nach bestimmten programmierten Vorgaben ausgelesen.

 

Messdatensatz | Delphin Datenformat für zeitlich eindeutig definierte Messwerte. Das Format enthält neben der Kanal-ID und dem Kanal-Namen für jeden Messwert: 1. den skalierten Messwert 2. den Status (z. B. Drahtbruch, d. h. gültig: ja/nein) 3. den Zeitstempel (Zeitpunkt der Messung: UTC-Zeit + Zeitzone der Quelle) Die aktuell generierten Messdatensätze werden sofort angezeigt (= Echtzeit-Messdaten). Die Anzeige in Konfigurator erfolgt unter dem Reiter Kanäle in der Spalte Messwert. Die Anzeige in ProfiSignal erfolgt im Form eines Diagramms als Online-Analyse. Messdatensätze können aufgezeichnet werden. Messaufzeichnungen (= historische Messdaten) sind als Datenbank-Pakete (*.hdd) oder als Messdateien (*.hds) gespeichert. Im Paket sind außer den einzelnen Messdatensätzen enthalten: Kanal-ID und Kanalname. So sind die Messdatensäzte eindeutig zuzuordnen.

 

Messkanal | Hardware-Kanal, Übertragungs- und Verarbeitungsweg eines Mess-Signals im Messgerät vom Signal-Eingang bis zur Generierung von Messdaten. Das Signal wird im Messgerät verstärkt und die enthaltene Information zu Messdaten weiterverarbeitet.

 

Messkette | Verarbeitung des zu messenden Wertes vom Messfühler bis zur Anzeige. Eine Messkette besteht aus 1. dem Messfühler (Umwandlung der physikalischen Größe in eine elektrisches Signal), 2. dem Signalweg (Leitung vom Sensor zum Messgerät), 3. der Umwandlung in eine digitale Information (A/D-Wandler im Messgerät) sowie 4. der Anzeige der Information (in der GUI ). Über die gesamte Messkette können Fehler auftreten, die sich aufaddieren oder auch aufheben. Die Softwareseitige Korrektur des Messfehlers erfolgt bei Delphin Produkten mithilfe der Sensorkompensation.

 

Messumformer | Dabei handelt es sich um Messgeräte mit einem analogen Eingangs-Signal und einem eindeutig damit zusammenhängenden analogen Ausgangs-Signal. Ein Eingangs-Signal kann die zu messende physikalische Größe Spannung, Stromstärke, Widerstand oder Ladung sein. Häufig werden Messumformer zur galvanischen Trennung von mehreren Eingangs-Signalen eingesetzt sowie zur Umwandlung von Spannungen und Strömen in Norm-Signale. Mit der integrierten Signalkonditionierung der Delphin Geräte werden die Messwerte der Signale wieder auf Ihre Originalgrößen skaliert.

 

MetiOS | Firmware folgender Delphin Gerätereihen: Expert Series (Expert Logger, Expert Vibro,Expert Transient).

 

Modbus-RTU | Das Modbus-Protokoll ist ein Kommunikationsprotokoll, dass auf einer Client- / Server-Struktur basiert. Modbus ist ein de-facto-Standard, da es sich um ein offenes Protokoll handelt. Modbus-RTU (Remote Terminal Unit) basiert dabei auf serieller binärer Übertragung. Hierbei wird ein guter Durchsatz erzielt, jedoch müssen die Daten wieder in ein lesbares Format umgewandelt werden.

 

Modbus-TCP | Modbus-TCP entspricht prinzipiell dem Modbus-RTU-Protokoll, jedoch mit dem Unterschied, dass TCP- / IP-Pakete (Port 502) verwendet und damit die Netzwerk-Infrastruktur genutzt wird. Modbus-TCP findet sich zur Zeit in der Festlegung als Norm und hat den Status Pre-Standard.

 

Monitoring | Überwachung von Vorgängen durch systematische Messung, Beobachtung und Erfassung (Protokollierung, Recording) eines Prozesses mittels technischer Beobachtungssysteme. Zweck des Monitorings ist das Regeln und Steuern des Prozesses.

 

Multiplexer | (MUX), ein elektronisches Bauteil, das mehrere Eingangssignale im Wechsel auf eine ausgehende Leitung schaltet. Die Eingangssignale werden auf diese Weise der Reihe nach zeitlich voneinander getrennt.

 

Netzbrumm | Als Netzbrumm wird die Auswirkung auf elektronische Messgeräte von Strömen und Spannungen (50 Hz / 60 Hz) bezeichnet, die von stromführenden elektrischen Leitungen des häuslichen und öffentlichen Stromnetzes herrühren. Das Netzbrummen ist für die Messtechnik eine Störquelle, die mit geeigneten Mitteln in den Expert- und Message-Geräten unterdrückt wird und damit auch bei kleinen Nutzsignalen keinen nennenswerten Einfluss mehr hat.

 

Netzmaske | In Verbindung mit der IP-Adresse eines Gerätes legt die Netzmaske fest, welche IP-Adressen dieses Gerät im eigenen Netz sucht und welche es über Router in anderen Netzen erreichen könnte. Sie trennt also die IP-Adresse in einen Netzwerkteil (Netzpräfix) und einen Geräteteil. Der Netzwerkteil muss bei allen Geräten des jeweiligen Netzes gleich, der Geräteteil bei jedem Gerät innerhalb des Netzes unterschiedlich sein. Die Netzmasken aller an einem IP-Netz beteiligten Rechner sollten somit gleich konfiguriert sein.

 

NTP | Das Network Time Protocol ist ein Standard zur Synchronisierung von Uhrzeiten über paketbasierte Netzwerke. NTP verwendet das verbindungslose UDP Transport Protokoll. Message-Geräte synchronisieren Ihre Echtzeituhr mit dem PC oder einem Netzwerkserver über NTP.

 

Nutzsignal | Der Anteil eines Messsignals, der die Information enthält. Das Nutzsignal soll möglichst unverfälscht beim Messgerät eintreffen. Es wird durch den Stör-Anteil (Rauschen etc.) verfälscht.

 

ODBC | Open Database Connectivity ist eine standardisierte Datenbankschnittstelle, die SQL (Umgangssprachlich: Standard Language Query, nach ANSI jedoch ein Eigenname) als Datenbanksprache benutzt. ODBC bietet in ProfiSignal eine Programmierschnittstelle zu relationalen Datenbanksystemen wie DB2, My-SQL, SQL-Server etc. um hiermit Daten wie Prüflingsparameter oder Prüfergebnisse auszutauschen.

 

Offline | 1. Offline-Daten = historische Messdaten. Sie sind im Speicher des Geräts (Memory), in Messdatenbanken (Datenbank, Scheduler) oder in Messdateien (z. B. Rekorder-Dateien aus ProfiSignal) abgelegt. 2. Offline arbeiten = ProfiSignal-Anwendung entwickeln, ohne dass sich die derzeitige Arbeit auf den laufenden Mess-Prozess (= Laufzeit) auswirkt.

 

Offline-Analyse | In ProfiSignal: Darstellung einer Messkurve aus historischen Messdaten in Form eines Diagramms (z. B. y(t)-Diagramm = Messwert-Verlauf über die Zeit). Die Messdaten können aus dem Speicher eines Geräts (Memory), aus Echtzeit-Messdatenbanken (Datenbank) oder aus Offline-Messdatenbanken (Scheduler) stammen.

 

Offset | In der elektronischen Messtechnik spricht man von einem Offset bei einer Nullpunktverschiebung. Dies ist häufig bei Messverstärkern auf Basis von Operationsverstärkern für Spannungssignale zu beobachten. Delphin Geräte haben eine Kalibrationsautomatik integriert und somit wird zu definierten Zeiten ein Nullpunktabgleich durchgeführt. Damit werden auch Auswirkungen durch Temperaturschwankungen und Bauteilalterungen ausgeglichen.

 

Online | 1. Echtzeit-Messdaten einer gegenwärtigen Messung, sogenannte Live-Daten. Sie können angezeigt werden sowohl in Konfigurator (Spalte: Messwert) als auch in ProfiSignal im Trend (z. B. y(t)-Diagramm). Echtzeit-Daten werden in Echtzeit-Messdatenbanken (Datenbank, *.hdd) oder als Messdatei (*.hds) aufgezeichnet. 2. Bedienung von ProfiSignal-Anwendungen mit sofortiger Auswirkung auf den laufenden Mess-Prozess (Laufzeit).

 

Online-Analyse | Die Online-Analyse ist der einfachste Weg online Messdaten auf dem PC-Bildschirm in Form eines Diagramms darzustellen. ProfiSignal bietet hierfür für Möglichkeit einfach die entsprechenden Kanäle zu selektieren. Nach der Auswahl werden die Online-Daten auf dem Bildschirm dargestellt. Mittels Rekorderobjekt können Messdaten auch auf dem PC gespeichert werden. Weiterhin enthält die Online-Analyse alle Funktionen des Trends (Pause, Cursors, Merker, Rechenkanäle etc.).

 

OPC | (Open Platform Communications): Offener Standard der OPC Foundation. Delphin Geräte und Software nutzen OPC UA und OPC DA. OPC ist eine Software-Schnittstelle in der Automatisierung nach dem Client-Server-Prinzip. Sie dient zum seriellen M2M-Datenaustausch zwischen Steuergeräten (SPS), Sensoren sowie Reglern verschiedener Hersteller. OPC-Protokolle nutzen TCP/IP-Protokolle zum Datentransport. Zur Authentifizierung muss je ein identisches Benutzerkonto (Benutzername und Passwort) auf dem Client sowie auf dem Server eingerichtet sein.

 

OPC DA | (OPC Data Access), erster OPC-Standard zur seriellen Übertragung von Echtzeitdaten nach dem Client-Server-Prinzip. OPC-Protokolle nutzen TCP/IP-Protokolle zum Datentransport. OPC DA ersetzt den treiberspezifischen Datenaustausch zwischen Geräten, SPS sowie Benutzeroberflächen (HMIs) durch einen universellen Standard. Pro Grät bzw. SPS muss nur noch ein universeller OPC- Treiber eingerichtet werden. Ohne OPC benötigen Produkte unterschiedlicher Hersteller jeweils andere Treiber.

 

OPC UA| (OPC Unified Architecture), OPC-Standard für ein plattformunabhängiges M2M-Kommunikationsprotokoll (unabhängig von Betriebssystemen, Bussystemen, Protokollen und Treibern). Das OPC-UA-Protokoll kann Maschinendaten (Regelgrößen, Messwerte, Parameter) nicht nur transportieren, sondern auch maschinenlesbar beschreiben. Kernelemente wurden 2009 in IEC 62541 übernommen. Herstellerunabhängige, serielle Kommunkation nach dem Client-Server-Prinzip. OPC-Protokolle nutzen TCP/IP-Protokolle zum Datentransport.

 

Parallelbaustein | Der Parallelbaustein in der Software ProfiSignal Klicks sind Ablaufbausteine innerhalb des Strukturdiagramms, welche parallel zu anderen Ablaufbausteinen abgearbeitet werden können. Sie werden wie die anderen Bausteine auch mit Skript gefüllt, welches die Funktion des Bausteins beschreibt.

 

Parameterschaubild | Das Parameterschaubild in ProfiSignal Klicks ist eine Sonderform des Visuschaubilds mit Eingabefeldern, Tabellen, Checkboxen etc. Es ermöglicht das Abspeichern und Laden von kompletten Rezepten (Parametersätzen). Weiterhin wird durch die Parametereingabe eine Gültigkeitsprüfung ermöglicht, das beispielsweise die Definition von Pflichtfeldern ermöglicht.

 

PE | (engl. Protective Earth), Schutzleiter. Man unterscheidet in elektrischen Installationen zwischen zwei Erdungsarten: a) Schutzerdung (PE = Protective Earth): Schutz von Personen, Tieren und Sachen (Geräten) vor elektrischem Schlag durch Überspannung im Fehlerfall. b) Funktionserdung (FE = Funktional Earth): Ableitung von Störströmen im regulären Betrieb, um die Verfälschung des Nutzsignals zu verringern. Anschlussmöglichkeit zur Erdung von Abschirmungen. (In der KFZ-Technik: Gemeinsames BezugsPotenzial für Signale.)

 

PID-Regler-Kanal | Der Proportional Intergal Differential-Regler ist heute einer der meist eingesetzten und universellsten Reglertypen. Er vereinigt die Eigenschaften der drei Reglertypen (P-, I-, D-Regler) in sich und kann sowohl in einer Reihen- aber auch Parallelstruktur definiert werden. Der Hauptvorteil des PID-Regler gegenüber anderen Reglertypen ist die Anpassungsfähigkeit an eine Regelstrecke. Bei konstantem Sollwert verhindert er eine bleibende Regelabweichung bei Führungs- und Störgrößensprung, kompensiert Verzögerungen der Regelstrecke und vereinfacht damit die Regelstrecke. Nachteilig auf die Geschwindigkeit wirkt sich der I-Anteil zur Vermeidung einer stationären Regelabweichung aus. Weiterhin ist der PID-Regler bei Regelstrecken mit dominanter Totzeit nicht einsetzbar.

 

Potentialausgleich | Der Potentialausgleich ist eine gute elektrisch leitende Verbindung, die unterschiedliche Potentiale und somit eine elektrische Spannung zwischen leitfähigen Körpern (z. B. Gehäuse) verhindern oder zumindest stark reduzieren sowie den Erdungswiderstand minimieren kann. Die Definition des VDE DIN VDE 0100 Teil 200: Elektrische Verbindung, die die Körper elektrischer Betriebsmittel und fremde leitfähige Teile auf gleiches oder annähernd gleiches Potential bringt. Bei einem Erdschluss resultiert gemäß dem Ohmschen Gesetz aus dem Erdungswiderstand eine verbleibende Spannung, die durch kurze Verbindungen mit großen Querschnitt auf ungefährliche Werte begrenzt werden muss. 

 

Potentialtrennung | In Bezug auf analoge Eingänge ist eine Potentialtrennung zwischen den Eingängen notwendig, um elektrische Einflüsse und Rückwirkungen auf Sensoren und andere Systemkomponenten zu vermeiden. Die Potentialtrennung zwischen den Kanälen verhindert z. B. Masseschleifen, die zum einen die Messwerte verfälschen und zum anderen auch den Prozess negativ beeinflussen können.

 

Potenzialfrei | potenzialfreie Übertragung der Information: Vermeiden der elektrischen Leitung zwischen zwei Stromkreisen = galvenische Trennung, galvanische Entkopplung. Realisiert wird die potenzialfreie Übertragung durch nicht-elektrische Kopplungsglieder, z. B. Relais (magnetisch-induktiv), Optokoppler (optisch) oder Transformatoren (magnetisch-induktiv).

 

PROFIBUS | (Process Field Bus), offener Standard für die bidirektionale Feldbus-Kommunikation in der Automatisierungstechnik nach dem Master-Slave-Prinzip. Gleichzeitiges Senden und Empfangen von Datenpaketen ist möglich. Delphin Geräte und Software bieten das PROFIBUS-Protokoll DP für die Kommunikation über COM/RS485-Schnittstellen an. PROFIBUS wurde für die Fertigungs- und Prozessindustrie entwickelt. Es gibt drei Varianten: PROFIBUS DP (Dezentrale Peripherie, für die Ansteuerung von Sensoren und Aktoren), PROFIBUS PA (Prozess Automation, für die Kommunikation zwischen Mess- und Prozessgeräten) und PROFIBUS FMS (Fieldbus Message Specification, für die Kommunikation in komplexen Maschinen und Anlagen).

 

PROFINET | (Process Field Network), offener Industrial-Ethernet-Standard der PROFIBUS-Nutzerorganisation PNO e. V. (deutscher Dachverband von 27 PROFIBUS-Organisationen). PROFINET CBA (Component Based Automation) arbeitet mit der Protokollfamilie TCP/IP (= Internetprotokoll-Familie) und ermöglicht die Echtzeit-Kommunikation zwischen den Komponenten eines Rechner-Netzwerks nach dem Client-Server-Prinzip. Bestimmte Delphin Geräte nutzen PROFINET CBA.

 

Pt100(0) | Sensor zur Temperaturmessung, Platin-Widerstandsthemometer mit hoher Genauigkeit. Messeffekt: Thermistor, Kaltleiter (PTC). Eine Temperaturänderung von Platin erzeugt eine proportionale Widerstandsänderung. Pt100 hat den Widerstand von 100 Ω bei 0 °C. Pt1000 hat den Widerstand von 1000 Ω/ 1 kΩ bei 0 °C.

 

PTP | (Precision Time Protocol), Netzwerkprotokoll zur Synchronisierung der Uhrzeit-Einstellungen mehrerer Geräte in einem lokalen Netzwerk. Es wird i. d. R. zusätzlich zu NTP (Network Time Protocol) eingesetzt, um innerhalb des lokalen Netzwerks noch genauer zu synchronisieren.

 

PWM | siehe Pulsweitenmodulation

 

PWM | (Pulsweitenmodulation), ein Rechtecksignal, dessen Informationsträger die Pulsweite, d. h. die Dauer eines High-Status ist. Das Signal enthält die beiden Pegelzustände (Status) High und Low sowie aufsteigende und absteigende Flanken. Die Dauer eines High- und des folgenden Low-Pegels entspricht einer Periodendauer. Die Flanken können einen Schaltvorgang auslösen.

 

Quadraturdekoder | Zählmodus des Delphin Digital-Ausgangs Zähler: Dekoder für ein Drehgeber-Signal zur Drehwinkelmessung. Das Drehgeber-Signal besteht aus zwei 1-Bit-Spuren, aus denen sich durch logische Verknüpfung und Zählen ein Positionssignal ermitteln lässt.

 

Referenzmessstelle | Eine Referenzmessstelle wird zur Messung der Temperatur mit Thermoelementen benötigt, da die entstehende Spannung mit der Umgebungstemperatur (Temperatur an den Materialübergängen) in Bezug gesetzt wird.

 

Rekorder | Der Rekorder in der ProfiSignal-Software ermöglicht die Aufzeichnung von Messdaten diskontinuierlicher Prozesse. Es besteht die Möglichkeit diesen direkt mit dem Trend zu verknüpfen und somit optisch sichtbar wird, sobald die Aufzeichnung stattfindet. Der Rekorder bietet alle Möglichkeiten zur Triggerung, wie Pegel-, Flanken- und Einzelschritttriggerung, aber auch Post- und Pre-triggerfunktionen. Die Daten werden in platzsparenden .hds-Dateien abgespeichert, welche mit ProfiSignal in der Diagrammdarstellung zur Analyse geöffnet werden können.

 

Ringspeicher | Ein Begriff für die Nutzung von Speichermedien für die Ringspeicherung: der Speicherplatz, der zur Verfügung steht (= 100 %), wird unabhängig von seiner Größe in zehn gleich große Dateien zu je 10 % unterteilt. Die Dateien werden nacheinander gefüllt. Beim Backup (Sicherung der Messdaten durch Kopie auf ein externes Speichermedium) können auch unvollständig gefüllte Ringspeicherdateien ausgelesen werden.

 

RMS | Der Effektivwert Root Mean Square ist in der Elektrotechnik der quadratische Mittelwert einer sich zeitlich veränderlichen physikalischen Größe und wird vorzugsweise bei Wechselspannung und Wechselstrom angewandt.

 

RS 232 | Die Recommended Standard Number 232 ist die älteste und damit am weit verbreiteste Schnittstellen-Norm, auch V.24-Schnittstelle genannt. Alle Signale sind auf Masse bezogen, so dass es sich um eine erdunsymmetrische Schnittstelle handelt. High-Pegel: 2 bis - 6 V, Low-Pegel: + 3 bis 30 V.

 

RS 485 | Recommended Standard Number 485 ist eine Schnittstellen-Norm

 

RTD | (Resistance Temperature Detector), Widerstandsthermometer, z. B. Pt100.

 

Runtime | Runtime bedeutet Laufzeit. ProfiSignal Basic und Klicks unterscheidet zwischen einem Laufzeit- und Editormodus. Im Editormodus werden Projekte und Anwendungen generiert und geändert, während in der Laufzeit nur vorgesehene Komponenten bedient werden können. In der Laufzeit können am Projekt und dessen Quelltext keine Änderungen vorgenommen werden. Von ProfiSignal ist eine kostengünstige Runtime Version vorhanden, mit der es ausschließlich möglich ist Projekte zu starten und nicht zu editieren. Dies ermöglicht es Entwicklern und Ingenieur-Büros ihre Projekte gegen unbefugte Änderungen zu schützen und eine ausführliche Anwendung zur Verfügung zu stellen.

 

Samplerate / Samplingrate | siehe Abtastrate

 

SCPI | Standard Command for Programmable Instruments ist ein standardisierter Befehlssatz, speziell für die Messtechnik. Die Befehle werden in Form von ASCII-Text übertragen, wobei jedoch die physikalische Kommunikationsschicht nicht vorgeschrieben ist und oft über Bus-Systeme wie GPIB, RS232, USB, VXI oder LXI übertragen werden.

 

SDI-12-Interface | Steckklemmen für den Anschluss eines intelligenten Sensors nach SDI-12-Standard.

 

Sensor | Der Sensor ist ein elektronisches Bauteil zur Aufnahme von bestimmten physikalischen oder chemischen Eigenschaften wie Druck, Schall, Wärme, pH-Wert etc. und die Messgröße qualitativ oder quantitativ erfassen kann. Diese Größen werden erfasst und in weiterverarbeitbare Größen (meist elektrische Signale) umgeformt. Um die elektrische Größe (Spannung, Strom) wieder in einen Wert der Ursprungseinheit zu wandeln, besitzen die Delphin Geräte eine integrierte Signalkonditionierung, so dass aufwendige Umrechnung bei der Weiterverarbeitung entfallen. Die Geräte ermöglichen den Anschluss von verschiedenen Sensoren an jedem Eingang, da diese universell ausgelegt sind, um die Standardgrößen wie Spannung, Strom und Widerstand zu erfassen.

 

Sensor-Kennlinie | Grafische Darstellung des vom Sensor ausgegebenen elektrischen Messwerts über die nicht-elektrische Messgröße, auf die der Sensor reagiert. Z. B. Spannung (mV) über die Temperatur (°C). Sensor-Kennlinien verlaufen idealerweise linear. Die Besonderheiten des individuellen Messaufbaus und Störeinflüsse auf ihn, erfordern ggf. die Einstellung einer Sensorkompensation.

 

Sensorkompensation | Sensoren und Messaufbauten, in die Sensoren eingebunden sind, unterliegen systembedingten Einflüssen. Diese können die Messwerte verfälschen. Um realistische Messergebnisse zu liefern, müssen Sensorgen kalibriert werden. (Kalibierung = Abgleich mit einem Normal, das Richtige Werte liefert.) Hierzu wird vom Normal eine Messkurve mit exemplarischen Kalibrierpunkten zugrunde gelegt. Misst der Sensor an den gleichen Kalibierpunkten andere Werte als das Normal, dann werden die Sensor-Messwerte rechnerisch entsprechend korrigiert, um realistischere Werte zu erhalten. Diese Korrektur übernimmt Konfigurator im Dialog 'Eigenschaften' eines Messkanals unter dem Reiter 'Sensorkompensation'. Die Sensorkompensation in Konfigurator erfolgt rein rechnerisch in der Software. Der Messaufbau selbst wird nicht beeinflusst.

 

Serielle Schnittstelle | Die serielle Schnittstelle wurde zum Datenaustausch zwischen Computer und Peripheriegeräten entwickelt. Die serielle Datenübertragung fand früher per Maus oder über Modem statt. Hierbei werden die Daten (Bits) nacheinander (seriell) über eine Leitung übertragen. Dabei sind eine CCITT-V.24 oder RS232-Schnittstelle gemeint, wobei auch Schnittstellen wie Ethernet, USB, Firewire, SATA, CAN-Bus oder RS-485 auf serieller Datenübertragung basieren.

 

Shunt | Eine Strommessung basiert in aller Regel auf einer Messung des Spannungsabfalls über einen definierten Widerstand. Dieser Widerstand wird in aller Regel als Shunt bezeichnet. Aufgrund der größtmöglichen Flexibilität und Anpassbarkeit können bei Delphin System-Shunt-Widerstände ausgewählt und extern anschlossen werden. Die Umrechnung auf den Stromwert erfolgt intern.

 

Sigma-Delta-Wandler | Das Funktionsprinzip beruht darauf, dass das Signal sehr hoch abgetastet wird. Diese Abtastfrequenz, die im Bereich einiger MHz liegt, also weit über der aus dem Abtasttheorem sich ergebenden Nyquistfrequenz, steht eine Auflösung von nur einem Bit gegenüber. Durch eine anschließende digitale Tiefpaßfilterung wird die Auflösung erheblich erhöht, wobei eine gleichzeitige Reduzierung der Datenrate stattfindet. Der Anwendungsbereich von Sigma-Delta-A/D-Umsetzern befindet sich bei Abtastfrequenzen bis 100 kHz und Umsetzungsgenauigkeiten bis zu 24 Bit.

 

Signalkonditionierung | In Anlagen werden physikalische oder elektrische Messwerte erfasst. Diese Signale müssen auf standardisierte Signalformen und -pegel angepasst werden. Z. B. wird eine Messung des Drucks auf ein 0/4 ... 20mA Signal oder eine Temperaturmessung auf ein 0 ... 10V Signal umgeformt. Zum Zweck dieser Signalkonditionierung werden Umformer eingesetzt. In vielen Bereichen handelt es sich um eigenständige Geräte die auch als Trennverstärker bezeichnet werden. In den Delphin Geräten ist die Signalkonditionierung bereits eingebaut. Die gängigen Signale wie Pt100(0), Thermoelemente, mA- oder mV-Signale können direkt an den Analog-Eingängen angeschlossen werden.

 

Skalierung | Messgrößen wie Druck, Temperatur oder die Leistung müssen entsprechend Ihres Messbereiches auf ein normiertes Signal skaliert werden. Es wird eine lineare Skalierung wie zum Beispiel bei der Messung von Druck und eine nicht lineare Skalierung wie bei Thermoelementen unterschieden. Beide Möglichkeiten werden von den Delphin Geräten als Standard angeboten.

 

Sniffer | Gerät bzw. Protokoll zum Mitlesen des Datenflusses in einem Feldbus (Zweck: Fehler-Diagnose und -Analyse, z. B. Zählen von Timeouts, Erfassen von Signalstärken etc.). In Delphin Geräten sind PROFIBUS-Sniffer einstellbar: Ein PROFIBUS-Sniffer-Data-Link ist ein Kanal unter einem PROFIBUS-Sniffer-Protokoll zum passiven Abhören des Datenaustauschs zwischen einem bestimmten Slave und seinem Master in einem Feldbus.

 

Software-Kanäle | Die meisten Delphin Geräte verfügen über erweiterte Funktionen, die unter dem Begriff Software-Kanäle zusammen gefasst werden. Die Software-Kanäle ermöglichen Funktionen wie Grenzwertüberwachung, Integration oder Onlineberechnung und werden sehr einfach konfiguriert. Somit können auch Anwender, die keine Experten in der Programmierung sind, problemlos eigene Überwachungsaufgaben oder Bilanzierungen selbständig in das Gerät implementieren. Jeder Software-Kanal hat einen oder mehrere Eingänge und einen Ausgang.

 

Spannungsdifferenz | Potenzialdifferenz bei elektronischer Potenzialtrennung in einem Delphin Gerät. Potenzialtrennung erfolgt zwischen Messkanälen und gegen Schnittstellen oder Erde etc.. Ohne Potenzialtrennung ist keine Messung möglich, da Spannungspotenziale gemessen werden. Oberhalb des Maximalwertes für die zulässige Spannungsdifferenz kann das elektronische Bauteil zur Potenzialtrennung Schaden nehmen. In den Technischen Daten Ihres Delphin Geräts ist darum die maximale Spannungsdifferenz der Messkanäle zu weiteren Messkanälen und zu anderen spannungsführenden Baugruppen angegeben.

 

Speichergruppe | Speichergruppen sind Partitionen im Speicherbereich der Delphin Geräte welche autark ohne den PC getriggert oder permanent die Daten der analogen und digitalen Ein-/Ausgänge sowie der Virtuellen Kanäle aufzeichnen. Der Datenspeicher kann dann über eine Netzwerkverbindung und Datenfernübertragungsverbindung von jedem beliebigen PC abgerufen werden. Zum automatischen Speicher auslesen ist ein einstellbarer Scheduler vorhanden.

 

SQL | siehe ODBC

 

Statuswächter | siehe Watchdog

 

Störspannung | Eingekoppelte Spannung eines Störsignals durch elektromagnetische Felder, häufig hervorgerufen durch parallele Leitungen. Z. B. koppelt eine Versorgungsleitung Netzbrummen ein, wenn sie in zu geringem Abstand parallel verlegt ist.

 

Struktruschaubild/Strukturdiagramm | In der Software ProfiSignal Klicks wird der komplette Prozessablauf in einem Strukturdiagramm / Strukturschaubild dargestellt. Damit wird der eigentliche Prozess z. B. die Herstellung eines Produktes in Einzelschritte unterteilt und deren Zusammenhang durch eine Grafik mit den einzelnen Ablaufbausteinen dargestellt. Die Bausteine selbst sind Container für die Skriptsprache, welche die eigentliche Funktion des Bausteins definieren.

 

Subbaustein | Der Subbaustein ist ein Baustein des Strukturdiagramms in ProfiSignal Klicks. Er enthält wie andere Bausteine auch den Klicks-Programmcode, unterscheidet sich jedoch von den Ablaufbausteinen darin, dass es keinen festen Ablauf mit Start und Ende gibt. Der Subbaustein wird mittels Skriptbefehl von anderen Bausteinen aufgerufen und hat die Möglichkeit mit Übergabeparametern zu arbeiten. Er entspricht Funktionen in herkömmlichen Hochsprachen.

 

Subnet | siehe Netzmaske

 

Summenabtastrate | Abtastrate eines mehrkanaligen Abtasters, die die Abtastraten der einzelnen Kanäle aufaddiert, Einheit: Hertz bzw. Samples pro Sekunde (Hz =1/s), Die Summenabtastrate über mehrere (aktive) Kanäle ist höher als die Abtastrate eines einzelnen dieser Kanäle. Sie ist ein Maß für die Zahl der Messwerte, die eine Gruppe von Kanälen insgesamt pro Sekunde liefern kann. Zur Einstellung in Konfigurator, ist nur die Abtastrate der Einzelkanäle bzw. ihr Kehrwert, die Messzeit pro Kanal relevant.

 

Tastgrad/-verhältnis | Verhältnis von Impulsdauer zu Periodendauer bei einem Rechtecksignal (Schaltsignall).

 

Terminal Server | Sonderform eines DataService mit mehreren internen Clients auf demselben PC. Diese Terminal-Clients sind mit Terminals (Benutzer-Arbeitsplätzen) verbunden, unabhängig vom Messnetz. Nicht zu verwechseln mit einem Delphin Data Center, das als Server mit mehreren weiteren, voll ausgestatteten Data Service-Einheiten im Messnetz verbunden sein kann.

 

Terminationswiderstand | (Terminator), Abschlusswiderstand zur korrekten Einpegelung des Signals im Datenübertragungskabel.

 

Thermoelement | Sensor zur Verwendung als Wärmefühler auf der Basis des Seebeck-Effekts. Der Thermoelement-Sensor kann aus zwei verschiedenen, sich berührenden Metallen (verlötet, verschweißt) bestehen oder aus einem Halbleiter gebildet werden. Selbstkalibrierende Thermoelement-Sensoren besitzen die Fähigkeit, Eichpunkte selbsttätig herzustellen. An den Analog-Eingängen der Delphin Geräte können beliebige Thermoelemente direkt angeschlossen werden. Eine Vergleichsmessstelle ist im Gerät eingebaut.

 

Thermoelement-Typen | Je nach Anwendungsfall bestehen Thermoelemente aus verschiedenen Metallen bzw. Metalllegierungen. Diese unterschieden sich im Temperaturbereich, der Linearität und der Genauigkeit.

 

Transient | Zufällig, vorübergehend, flüchtig. Transiente Schwingungssignale sind keine periodisch wiederkehrenden Mess-Signale, sondern einmalige, flüchtige Mess-Ereignisse. Diese Ereignisse müssen aufgezeichnet und protokolliert werden, um ausgewertet werden zu können. Stör- und Fremdspannungen werden ebenfalls als transiente Spannungen bezeichnet.

 

Trend | Trend bezeichnet die On-/Offline Darstellung von analogen und digitalen Signalen in Form eines yt-Diagramms. Der Trend ist als Online-Analyse sowie Analysetrend für die Visualisierung in ProfiSignal verfügbar.

 

Trennverstärker | Trennverstärker oder Isolationsverstärker werden eingesetzt um kleinere Spannungs-/Stromschwankungen zu isolieren, die auf einem Stromkreis mit anliegender Spannung auf moduliert sind. Dazu erfolgt eine galvanische Trennung der vorgespannten Leitungskreise von den Verstärkerschaltungen. Es wird nur die Spannungsänderung / Stromschwankung jedoch nicht die Grundspannung übertragen.

 

Trigger | Trigger=Auslöser. Ein Signal, das einen bestimmten Ablauf in Gang setzt, z. B. Start oder Stopp einer Datenspeicherung.

 

TRMS | Der Echteffektivwert (True-RMS) unterscheidet sich eigentlich nicht vom Effektivwert. Doch in der Entwicklung elektrischer Messgeräte wurde oft der Effektivwert angezeigt, obwohl dieser nicht gemessen wurde. Es wurde der arithmetische Mittelwert eines sinusförmigen Spannung gemessen. Der Umrechnungsfaktor für eine 50 Hz sinusförmige Wechselspannung wurde gleich in der Bemessung der Vorwiderstände berücksichtigt. Da jedoch in der modernen Elektronik und Elektrotechnik die Spannungsformen deutlich von der sinusförmigen Spannung abweichen, fiel der Unterschied schnell zu Geräten, die tatsächlich nach den mathematischen Grundlagen arbeiten, auf. Geräte die nach den mathematischen Grundlagen arbeiten sind daher als True-RMS (true root mean square) gekennzeichnet.

 

Visuobjekte | Visuobjekte werden die Bedien- und Visualisierungsobjekte in ProfiSignal Basic und Klicks genannt, welche in Visuschaubildern benutzt werden. In die Gruppe der Visuobjekte gehören neben Tastern, Schaltern, LEDs, Digitalanzeigen auch zahlreiche Diagramm-Typen sowie Eingabefelder und Bilder.

 

Visuschaubilder | Ein Visuschaubild wird in den ProfiSignal Basic- und Klicks-Anwendungen generiert und dient als HMI-Interface. Auf ihm werden die Objekte zum Bedienen und Beobachten platziert. In der Laufzeit können die Objekte dann bedient werden. Anzeigeobjekte wie Digital- oder Analog-Anzeigen stellen, nachdem sie mit einem Kanal verknüpft worden sind, bereits im Entwicklungsmodus Ihre Werte an.

 

Watchdog | Der Watchdog (Wachhund) hat die Aufgabe ein System oder einzelne Komponenten des Systems zu überwachen und sobald eine Fehlfunktion vorliegt diese zu melden.

 

Wheatstone'sche Messbrücke | Die Wheatstone'sche Brückenschaltung kann zum Messen elektrischer Widerstände benutzt werden, z. B. für Messungen mit Dehnungsmessstreifen (DMS, Kraftaufnehmer). Hier werden relative Widerstandsänderungen bestimmt. Der DMS ist einer von vier Widerständen in einer Spannungsteiler-Schaltung aus zwei Widerstandspaaren (Brückenzweigen). Im abgeglichenen Zustand besteht zwischen den beiden Zweigen kein Potenzialunterschied, d. h. zwischen ihnen fließt kein Strom und es wird keine Differenzspannung gemessen. Die Delphin Geräte Expert Logger 100 können eine Wheatstone'sche Messbrücke mit einer Speisespannung versorgen. Die Differenzspannung wird relativ zur Speisespannung angegeben.

 

Widerstandsfühler | siehe Pt100

 

Zähler | Modus eines Digital-Eingangs: Die Flanken eines anliegenden Rechtecksignals werden gezählt. Die Zählweise ist abhängig vom Zählermodus (Aufwärtszähler, Abwärtszähler, Auf/Ab-Zähler, ...). Die ausgegebenen Zählerstände haben keine Einheit, sondern sind positive oder negative ganzzahlige Werte.

 

Zeitstempel | Einer von drei Werten im Delphin Datensatz für einen Messwert: Der Zeitstempel entspricht der aktuellen Zeit des Geräts (= Echtzeit) zur Zeit der Messung. Sie sollte mit der Zeit in DataService/Delphin Data Center sychronisiert sein. Im Netzwerk erhalten i. d. R. die Zeitgeber sämtlicher Geräte und Rechner ihre sychronen Zeitwerte von einem NTP-Server.

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