Beim adaptiven Speicherverfahren – wie beispielsweise bei Devistore – werden Messwerte nur dann gespeichert, wenn sich ihr Wert tatsächlich ändert. Unveränderte Werte werden nicht erneut abgelegt. Dadurch entstehen beim Export der Messdaten unregelmäßige Zeitabstände zwischen den einzelnen Datensätzen.
Dieses Verfahren ermöglicht es, über lange Zeiträume hinweg Messwerte mit deutlich reduziertem Speicherbedarf zu archivieren. In der Mess- und Prüftechnik ist dies besonders vorteilhaft, wenn kontinuierliche Überwachungen durchgeführt werden und große Datenmengen anfallen, da sich Speicherplatz und Auswertungsaufwand spürbar reduzieren lassen.