Auflösung

Auflösung

In der Messtechnik beschreibt die Auflösung die kleinste Änderung eines analogen Signals, die nach der Digitalisierung noch unterschieden werden kann. Da Computer ausschließlich digitale Werte verarbeiten, müssen analoge Messsignale – beispielsweise Spannungen, Ströme oder Sensorausgänge – zunächst von einem Analog-Digital-Wandler (A/D-Wandler) in digitale Werte umgewandelt werden.

Bei dieser Umwandlung wird der kontinuierliche Wertebereich eines Signals in eine endliche Anzahl diskreter Stufen (Quantisierung) unterteilt. Die Auflösung gibt an, wie viele solcher Stufen zwischen dem kleinsten und dem größten darstellbaren Messwert zur Verfügung stehen. Je höher die Auflösung ist, desto feiner kann ein Signal unterschieden und dargestellt werden.

Die Auflösung eines A/D-Wandlers wird üblicherweise in Bit angegeben. Ein Wandler mit

  • 12 Bit Auflösung kann beispielsweise 4096 verschiedene Werte,
  • 16 Bit Auflösung 65.536 Werte darstellen.

Eine höhere Auflösung ermöglicht somit eine genauere Abbildung kleiner Signaländerungen, da der Abstand zwischen zwei digitalen Stufen kleiner wird.

In Messdatenerfassungssystemen – etwa bei Lösungen von Delphin Technology – ist die Auflösung ein wichtiger Parameter für die Qualität und Genauigkeit der Messwerterfassung. Sie bestimmt, wie fein Messsignale digitalisiert werden und wie präzise Veränderungen eines physikalischen Messwertes im System erfasst und weiterverarbeitet werden können.

Dabei ist zu beachten, dass die effektive Messgenauigkeit nicht nur von der Auflösung des A/D-Wandlers abhängt, sondern auch von weiteren Faktoren wie Rauschen, Signalqualität, Messbereich und Gerätegenauigkeit.