Sensor

Sensor

Ein Sensor ist ein elektronisches bzw. mechatronisches Bauteil, das bestimmte physikalische oder chemische Eigenschaften wie Druck, Temperatur, Schall, Weg, Beschleunigung, Feuchte oder pH-Wert erfasst. Er wandelt diese Messgröße qualitativ oder quantitativ in eine weiterverarbeitbare Größe um, in der Messtechnik in der Regel in ein elektrisches Signal (z. B. Spannung, Strom, Widerstand oder Ladung).

Rolle in der Messkette

Sensoren bilden den ersten Schritt der Messkette: Sie setzen die reale Prozessgröße in ein elektrisches Ausgangssignal um, das anschließend über Leitungen, Messumformer oder direkt in ein Mess- bzw. Datenerfassungssystem geführt wird. Je nach Sensortyp kann dieses Ausgangssignal beispielsweise als mV‑Signal, 0-10-V-Signal, 4-20-mA‑Stromschleife oder als Widerstandsänderung (z. B. Pt100) vorliegen.

Signalkonditionierung in Delphin Geräten

Damit aus diesen elektrischen Signalen wieder aussagekräftige Messwerte in der ursprünglichen physikalischen Einheit werden, besitzen Delphin-Geräte eine integrierte Signalkonditionierung. Die analogen Eingangsstufen erfassen Standardgrößen wie Spannung, Strom oder Widerstand und skalieren sie innerhalb des Gerätes zurück in die Ursprungseinheiten, etwa °C, bar, m/s² oder pH-Wert. Aufwendige Umrechnungen in nachgelagerten Systemen entfallen, da die Werte bereits im Gerät korrekt linearisiert, skaliert und oft auch gefiltert vorliegen.

Universelle Eingänge und Sensorflexibilität

Die Mess- und Datenerfassungssysteme von Delphin sind für den Anschluss unterschiedlicher Sensortypen pro Eingang ausgelegt. Universelle, konfigurierbare Eingänge ermöglichen es, an einem Gerät sowohl Spannungssignale, Stromsignale (z. B. 4-20 mA), Widerstandssensoren (z. B. RTD, Pt100/Pt1000) als auch bestimmte Spezialsignale aufzunehmen, ohne für jeden Sensortyp separate Hardware vorhalten zu müssen. Das erhöht die Flexibilität bei wechselnden Messaufgaben und vereinfacht den Aufbau anwendungsübergreifender Messsysteme.